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Gesundheit & Familie

Interessantes 27. September 2022

Zwänge und Zwangsgedanken loswerden

Zwangserkrankungen wie Wasch,- Kontroll,- Ordnungs,- oder Wiederholzwänge häufigen sich in Deutschland stetig. Millionen Menschen leiden allein in Deutschland darunter. Doch wo beginnt dieses Verhaltensmuster und ab wann sind diese Gedanken, die sich wieder und wieder aufdrängen, behandlungsbedürftig? Klaus Bernhardt erklärt in seinem Buch "Zwänge und Zwangsgedanken loswerden", was hinter Zwängen steckt, wie sie entstehen und wann Betroffene sich Hilfe holen sollten. Auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und anhand konkreter Beispiele gibt er Betroffenen alltagstaugliche Werkzeuge zur Selbsthilfe an die Hand. Zudem beschreibt er viele hilfreiche Therapieansätze, die leider noch viel zu selten zum Einsatz kommen. Mit ihnen ist es möglich, Zwangsstörungen deutlich schneller in den Griff zu bekommen und häufig sogar dauerhaft zu überwinden.

Der Spiegel Bestseller ist ein umfassender Blick auf die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten für Menschen, die an Zwangsstörungen leiden. Das Buch beschreibt sowohl die psychologischen Aspekte der Erkrankung als auch wirksame Hilfsmittel zur Selbsthilfe für Menschen, die mit ihr kämpfen. 

Unterteilt in mehreren Kapiteln, die sich jeweils mit einem anderen Aspekt der Zwangsstörung befassen, in welcher der erste einen Überblick der Erkrankung selbst erschafft, ihre Ursachen, Anzeichen und Symptome, wie unterschiedlich sich die Störung je nach Alter, Geschlecht und anderen Faktoren auswirken kann. Anschließend wird eingegangen auf die verschiedenen Ansätze zur Behandlung der Zwangsstörung ein, wobei er sowohl auf traditionelle Methoden wie Psychotherapie und kognitive Verhaltenstherapie (KVT) als auch auf alternative Behandlungsmethoden wie Achtsamkeitstraining eingeht. Es wird betont, wie wichtig es ist, einen Behandlungsplan zu finden, der am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt, und räumt ein, dass nicht alle Ansätze für jeden gleich gut funktionieren. 

Bernhardt gibt uns mit seinem Hilfswerk auch hilfreiche Werkzeuge und Tipps für den Umgang mit ihrer Zwangsstörung im Alltag an die Hand. Von der Vermeidung von Auslösern bis hin zur Suche nach Unterstützungsnetzwerken erklärt er für uns, wie man mit aufdringlichen Gedanken und Verhaltensweisen umgehen kann. In einem Abschnitt, wird auch erklärt, wie man sich mit den medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten von Zwangsstörungen befasst. 

Der Autor Klaus Bernhardt liefert nicht nur wertvolle Informationen über den Umgang mit Zwangsstörungen im Alltag, sondern sorgt auch für Klarheit, indem er Forschungsergebnisse deutlich darstellt, damit wir die Wissenschaft hinter der Krankheit besser verstehen. Das macht sein Buch zu einer unschätzbaren Quelle für alle, die zuverlässige Informationen zum Thema suchen. 

Klaus Bernhardt ist Professor für klinische Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum in Deutschland und spezialisiert auf kognitive Verhaltenstherapie (CBT). Er hat mehrere Bücher über CBT und verwandte Themen geschrieben, darunter "Die Sorgen loswerden" und "Die Sucht verstehen". Seit 1993 forscht er aktiv über Zwangsstörungen und hat zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Thema herausgegeben, darunter den Artikel "Zwangsstörungen - ein kognitiver Ansatz". Sein Fachwissen ermöglicht es ihm, einen detaillierten Einblick in dieses komplexe psychische Problem zu geben, was seine Arbeit von unschätzbarem Wert macht, wenn es darum geht, Menschen mit Zwangsstörungen dabei zu helfen, ihre Symptome zu lindern.

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