Mittwochsmoment: Bin ich zu schüchtern, um Blogger zu sein?

zu schüchtern, um zu bloggen Gedanken

Heute starte ich mit meiner ersten Serie – dem „Mittwochsmoment“! Yeah!

Ab sofort findet ihr jeden letzten Mittwoch im Monat einen Beitrag mit einem gedankenvollen Thema.

Endlich habe auch ich eine regelmäßige Serie. Ist das nun Nachmache oder 0815, weil viele andere Blogger auch Serien auf ihrem Blog haben? Ich denke nicht. Eine solche Serie ist nun mal keine neue Erfindung und jeder darf sich doch Inspirationen und Ideen bei anderen Menschen einholen.

Ich sehe meinen „Mittwochsmoment“ als Möglichkeit, meinen Gedanken über das ein oder andere nachdenklichere Thema freien Lauf zu lassen. Und das ist schließlich auch ein Teil, der zu meinem Blog gehört.

Die Idee, meine Gedanken über tiefgehendere und bedeutendere Themen mit euch zu teilen, hatte ich schon lange. Doch erst jetzt habe ich es wahr werden lassen und die Serie „Mittwochsmoment“ für euch ins Leben bzw. in meinen Blog gerufen.

Ich hoffe, dass euch die Serie und meine Posts über „ernstere“ Themen gefallen, ihr ab jetzt jeden letzten Mittwoch im Monat meine kleine Talkrunde hier auf meinem Blog Maikikii verfolgt und diesen Moment so mit mir teilt.

Gebt gerne euren Senf zu den Themen und schreibt Kommentare unter die Beiträge. Ich höre sehr gerne eure Meinungen zu solchen Themen. Natürlich würde ich mich auch über Feedback zu meiner Serie „Mittwochsmoment“ in den Kommentaren freuen. Möchtet ihr überhaupt, dass ich ab jetzt öfter über tiefgründigere Themen schreibe?

Nun, dann lege ich mal los mit dem ersten Thema meines „Mittwochsmoments“:

 

Bin ich zu schüchtern, um Blogger zu sein?

Ich habe mich schon oft gefragt, ob ich vielleicht zu schüchtern, zu introvertiert und einfach nicht offen genug bin, um Blogger zu sein. Mehrmals habe ich gedacht, ob das überhaupt alles Sinn macht und ob ich jemals mit meiner Art als Blogger Aufmerksamkeit bekommen werde.

Warum ich mich das frage? Nun, ich bin eine Person, die nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen muss, sich immer präsentiert, vor die Kamera springt oder immer direkt auf andere Leute zugeht und sich vorstellt. Ich bin eher ein wenig zurückhaltender, beobachte die Situation erst einmal aus sicherer Umgebung und springe dann rein ins Vergnügen.

Jetzt bitte nicht falsch verstehen. Ich bin überhaupt nicht unfreundlich und es ist auch nicht so, dass ich keine neuen Menschen kennenlernen möchte. Ganz im Gegenteil. Aber ich brauche eben eine kurze Aufwärmzeit. Natürlich stelle ich mich den Leuten vor, wenn ich irgendwo hinkomme und ich quatsche auch direkt mit anderen. Bisher gab es da nie Probleme, dass ich jetzt irgendwie die ganze Zeit alleine in der Ecke stand oder so. Ich lerne immer tolle Menschen kennen und habe eine gute Zeit.

Manchmal habe ich aber das Gefühl, dass man als Blogger mehr sein muss. Ich sehe viele Blogger, die total selbstbewusst, offen und vielleicht sogar ein wenig selbstverliebt sind. Blogger-Mädels, die bei jedem Event direkt vor jede Linse springen und sich präsentieren. Klar, ich verstehe das irgendwo, schließlich möchten sie die Gelegenheit nutzen und neue Bilder für ihren Blog einsacken. Und diese haben sie am Ende auch. Aber ich bin eben nicht so, gehe das Ganze ruhiger an und komme dennoch letztendlich auch an meine Bilder.

 

Auch ruhige Blogger kommen ans Ziel

Meiner Meinung nach ist das ok, das ich so bin. Wie gesagt komme ich ja auch an mein Ziel. Egal, ob das Ziel ist, neue Bilder für den Blog zu bekommen, neue Leute kennenzulernen, neue Infos zu bekommen oder Connections und Kooperationen zu schließen. Bei mir passiert das nur alles ein wenig zurückhaltender und ruhiger.

Na klar wird man von Zeit zu Zeit offener und selbstbewusster. Man geht auf einige Events, unterhält sich mit vielen Menschen, muss auch mal das eine oder andere Interview führen und einfach mal von sich erzählen. Schließlich muss man ja auch die eigene Werbetrommel rühren. Und ich muss sagen, das geht auch auf meine etwas ruhigere Art und Weise.

 

Real sein und bleiben!

Würde ich mich plötzlich bei jedem Event in den Mittelpunkt drängen, mich vor jede Kamera werfen und nur so vor Offenheit und Selbstverliebtheit strotzen, wäre das nicht echt. Das bin einfach nicht ich. Das möchte ich nicht machen, nur, weil manche denken, dass man als Blogger so sein muss.

Ich finde, man muss nicht so sein. Vielmehr sollte man vor allem man selbst und real sein. Wer authentisch ist und sich so gibt, wie er oder sie ist, der kommt meiner Meinung nach gut an. Und ich denke, als Blogger sollte man in erster Linie echt sein. Sind wir mal ehrlich: Sich verstellen ist uncool.

 

Es gibt solche und solche

Manches Blogger-Mädel ist total selbstbewusst (und selbstbewusst sollte am besten jeder sein, denn daran ist absolut nichts Verwerfliches) und sieht sich eben gerne selbst zu jeder Zeit im Mittelpunkt. Das ist in Ordnung. So lange die Person auch wirklich so ist.

Manches andere Blogger-Mädel ist eben ein wenig introvertierter und ruhiger (was ebenso nichts Verwerfliches ist) und kommt auf eine etwas zurückhaltendere Art und Weise an ihr Ziel. Und das ist ebenfalls in Ordnung. So lange auch diese Person wirklich so ist. Wobei das vorzuspielen irgendwie sowieso total strange wäre.

Ich als die zweite Blogger-Mädel-Variante finde, beide Arten von Bloggern darf es geben. Ich denke nicht, dass sie sich im Weg stehen. Jede wird ihr Ziel erreichen. Wir alle werden unser Ziel erreichen, wenn wir so sind, wie wir sind und das auch zeigen. Die Menschen mögen ehrliche Personen und vor allem ehrliche Blogger.

 

Ein Reminder an ruhige Blogger

Eine kleine Erinnerung, die ich den stilleren Bloggern mitgeben möchte und welche auch ich mir selbst immer wieder auf den Weg mitgeben muss, ist folgende:

Ihr müsst nicht immer die Erste vor der Linse sein, aber macht euch trotzdem bemerkbar. Geht, auch wenn ihr schüchtern seid, auf Events und Veranstaltungen, denn ihr gewinnt automatisch an Selbstbewusstsein und -vertrauen und werdet offener – auf eine ehrliche Art und Weise. Das kann euch nur weiter voranbringen.

Außerdem dürft ihr absolut selbstbewusst sein – denn ihr seid toll, so wie ihr seid!

 

 

Antwortet gerne in den Kommentaren:

Seid ihr eher offen und steht gerne im Mittelpunkt oder seid ihr eher zurückhaltend und ein wenig schüchtern?

Welche Art Blogger mögt ihr lieber?

Karin
25.05.2016 - 22:39
Hallo. Toller Artikel! Ich denke es ist völlig okay, ruhiger zu sein. Ich bin auch eher die schüchterne und taue auf, wenn ich mich 'sicher' und wohl fühle. Ich wäre gerne etwas selbstbewusster. Aber da hast du sicherlich recht, dass das mit der Zeit kommt. Liebe Grüße Karin
Maikikii
28.05.2016 - 19:16
Hey Karin, Vielen lieben Dank! Ja, so ist das bei mir auch. Ich denke auf jeden Fall, dass sich das mit der Zeit bessert ;) Bleib dran! :) Liebe Grüße, Maikikii
Hella
26.05.2016 - 01:54
Sehr schöner Beitrag. Ich bin ein großer Fan von Reihen. Man hat dann immer etwas, voraus man sich freuen kann. :) Ich gehöre auch zu der zweiten Sorte der Blogger. Bevor ich im Januar meinen Blog ins Leben gerufen habe, habe ich mich mehrmals gefragt, ob es sich lohnen würde als ruhige Person an die Öffentlichkeit zu gehen. Da ich immer noch in dem Startlöchern stehe, kann ich noch nicht von Erfolg sprechen. Dennoch bereue ich nicht mit dem Bloggen angefangen zu haben. LG Hella
Maikikii
28.05.2016 - 19:19
Hey Hella, Vielen Dank für das positive Feedback! Das freut mich wirklich sehr! Das ist gut so. Ich bereue auch überhaupt nicht mit dem Bloggen angefangen zu haben. Bleib auf jeden Fall dran! :) Liebe Grüße, Maikikii
Thao
27.05.2016 - 22:12
Toller Post :) Ich finde nicht, dass es klauen ist :) Sowas gibt es eben immer und solange es deine eigenen Gedanken sind passt es doch :P Ich habe auch immer gedacht, dass ich zu schüchtern bin für's bloggen. Eigentlich würde ich mich genauso beschreiben, wie du in deinem Post. Trotzdem finde ich solche Events gut, da man über seinen Schatten springen kann und trotz Schüchternheit neue Leute kennenlernen kann. Vielleicht kommen wir stillen Blogger langsamer ans Ziel, dennoch werden wir es schaffen :D <a href="http://www.lootieloosplasticworld.de/">LootieLoos Plastic world</a>
Maikikii
28.05.2016 - 19:22
Hey Thao, Ich bin mir sicher, dass wir stille Blogger es auf jeden Fall schaffen werden! :) Wir bleiben auf jeden Fall dran und dann wird das mit Sicherheit super :) Übrigens finde ich gar nicht, dass du schüchtern bist. Du kamst total offen und selbstbewusst rüber. Vielen Dank für dein Feedback! Liebe Grüße, Maikikii
Jana
29.05.2016 - 14:05
Vielen Dank für diesen Post. Ich muss auch nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen und habe lange gezweifelt, ob bloggen etwas für mich ist. Sicher bin ich mir immer noch nicht, aber vor einiger Zeit habe ich den Schritt gewagt und habe einfach angefangen. Dein Beitrag zeigt mir, dass ich mit meinen Zweifeln nicht alleine bin und bestärkt mich darin weiterzumachen. <3 Liebe Grüße
Maikikii
30.05.2016 - 21:57
Liebe Jana, Vielen Dank für deine tollen Worte :) Es freut mich sehr, dass dich mein Post so begeistert und vor allem, dass ich dich damit bestärken konnte, mit dem Bloggen weiterzumachen. Bleib auf jeden Fall dabei! Liebe Grüße, Maikikii
Katy
20.06.2016 - 20:40
Ich habe mir eine ähnliche Frage gestellt, wie du. »Bin ich zu schüchtern, um eine Schriftstellerin zu sein?« Antwort: Jein! Ja, wenn es um Öffentlichkeitsarbeit (wie Lesungen) geht, denn ich hasse es, im Mittelpunkt zu stehen. Nein, wenn es ums reine Schreiben geht. Hier kann ich mich nicht nur voll entfalten und in andere Personen schlüpfen und Dinge ansprechen, die ich mir im wahren Leben nie trauen würde. Durch die Rückmeldungen meiner inzwischen kleinen Fangemeinde bin ich selbstbewusster geworden. Ich wünsche dir mit deinem Blog viel Erfolg :0) Liebe Grüße Katy
Maikikii
20.06.2016 - 23:15
Liebe Katy, ich weiß wirklich genau was du meinst. Bei mir ist das auch ein bisschen so. Und auch ich bin durch das positive Feedback von vielen Lesern selbstbewusster geworden. Vielen Dank! Ich wünsche dir auch weiterhin viel Erfolg! LG Maikikii
Christian
26.01.2017 - 09:24
Viel blabla und kaum Aussagekraft
Julia
27.02.2017 - 04:53
Dein Post ist zwar schon eine Weile her, aber ich habe ihn gerade gesehen und möchte dir gern danken, dass du dieses Thema ansprichst. Ich gehöre auch zu den eher introvertierten Menschen und halte mich lieber mal etwas zurück, aber ich finde, das darf man auch. Bill Gates und Steve Jobs haben bewiesen, dass man nicht der lauteste sein muss, um etwas zu erreichen. Es gibt nun mal solche Menschen und eben andere. Leider sind extravertierte Menschen in unserer Gesellschaft eher akzeptiert. Aber das heißt nicht, dass wir uns verstecken müssen. Toller Post!
Maikikii
27.02.2017 - 07:20
Hey Julia, Vielen Dank für dein positives Feedback und deine offenen Worte! Ich finde, du hast absolut recht! Ich denke, wir etwas ruhigeren Menschen schaffen es auch, unsere Ziele zu erreichen! Leider ist es wirklich noch so, dass extrovertierte Menschen eher anerkannt werden, das finde ich sehr schade und ich hoffe, dass sich das irgendwann noch ändern wird. Liebe Grüße, Maike :)
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