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Gesundheit & Familie

Gesundheit 20. Mai 2014

2. Superfood: Leinsamen

superfood leinsamen

Hi meine Lieben,

Heute das zweite Superfood, wie versprochen:

Leinsamen

Leinsamen, wahrscheinlich gar nicht so unbekannt für den einen oder anderen, sind die Samen des Gemeinen Leins, anders bezeichnet, des Flachses. Eine Pflanze, die eigentlich zur Faser- und Ölgewinnung dient.

  • sehr viele Ballaststoffe ► Schleimstoffe
  • viele verschiedene Fettsäuren ► hoher Anteil an Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure)
  • sekundäre Pflanzenstoffe Lignane (evtl. Vorbeugung verschiedener Krebsarten)

Leinsamen gelten deshalb als Superfood, da sie eine große Menge an Ballaststoffen und die verschiedenen Fettsäuren enthalten. Bei den verschiedenen Fettsäuren fällt ein hoher Anteil auf die sogenannte Aplha-Linolensäure, die zu der Gruppe der Omega-3-Fettsäuren gehört. Diese sind bekanntlich lebensnotwendig, können aber vom Körper nicht selbst produziert werden. Somit sind Leinsamen hier eine richtig gute Unterstützung.

Das besondere an Leinsamen sind die enthaltenen Schleimstoffe, die auch zu den Ballaststoffen gehören. Sie legen beim Aufquellen im Magen-Darm-Trakt eine Art Schutzfilm über die Magen- und Darmschleimhaut, sodass Entzündungen an diesen Stellen besser abheilen können.

In erster Linie werden Leinsamen aber bei Verdauungsproblemen eingesetzt. Sie können bei Verstopfung ebenso wie bei Durchfall eingenommen werden. Entscheidend ist dabei nur die Flüssigkeit, die eingenommen wird und die dem Samen beim Quellen dann zur Verfügung steht. Jetzt aber genug von solchen unschönen Fakten! Weiter mit der Anwendung.

Anwendung:

Leinsamen kann man sowohl äußerlich als auch innerlich anwenden.

Gebraucht man Leinsamen für eine innerliche Anwendung, sollte eine Tagesdosis von 45g nicht überschritten werden.

  • Bei Verstopfung: Ein Esslöffel unzerkleinerten Leinsamen (ca. 10g) zusammen mit 150 ml Flüssigkeit (am besten Wasser) einnehmen. Erwachsene können bis zu 2-3 Mal täglich je einen Esslöffel Leinsamen einnehmen, Kinder von 6-12 Jahren können die Hälfte der Erwachsenendosis einnehmen.
  • Bei Entzündungen im Magen-Darm-Bereich: 2-3 Esslöffel unzerkleinerten Leinsamen zusammen mit 1/4 bis 1/2 Liter Flüssigkeit einnehmen. Hier sollte der Leinsamen zuerst vorquellen, d.h. 5-10g des Leinsamen in 150ml kaltem Wasser ca. 20-30 Minuten quellen lassen und dann einnehmen. Hinterher noch ein Glas Wasser zusätzlich trinken.
  • Während der Einnahme von Leinsamen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird, am besten 1,5 bis 2 Liter am Tag. Außerdem bei Arzneimitteleinnahme einen Abstand von einer halben bis ganzen Stunde beachten.
  • Bei der äußeren Anwendung (bei Hautentzündungen): 30-50g Leinsamen zusammen mit heißem Wasser zu einem Brei verrühren und daraus zusammen mit Stoff einen feucht-heißen Breiumschlag machen. Diesen Umschlag dann zwei 2 Mal täglich auf die entzündete Stelle auflegen.

Den Leinsamen am besten kühl und lichtgeschützt aufbewahren.

 

Das nächste Superfood, das folgt, ist Kokoswasser. Zum Post geht's hier: Superfood Kokoswasser

 

 

 

Bildquelle: © Sergii Moscaliuk / Fotolia.com

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