Hashimoto Thyreoiditis - Meine Autoimmunerkrankung

Hashimoto Thyreoiditis - Meine Autoimmunerkrankung Lifestyle

Meine Lieben,

Ich möchte euch von meiner Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis erzählen. Auf die Idee zu diesem Beitrag bin ich lange nicht gekommen, da die Krankheit nach nun schon 6 Jahren zu meinem Leben dazugehört und nichts mehr Neues für mich ist. Zudem dachte ich, dass die Erkrankung nicht stark verbreitet ist und es somit auch nicht wirklich jemanden interessiert. In letzter Zeit habe ich aber immer öfter von Menschen mitbekommen, die auch diese Krankheit haben. Dann habe ich herausgefunden, dass sie doch nicht selten vorkommt, sondern sogar ziemlich verbreitet ist. Bekannt ist sie aber vielleicht noch nicht so wirklich. Deshalb habe ich mir gedacht, dass ich eine Post über Hashimoto Thyreoiditis schreibe. Eventuell kann ich damit anderen, die diese Erkrankung auch haben, ein paar Tipps geben und ihnen einfach mal berichten, wie sich die Autoimmunerkrankung bei mir äußert. Außerdem möchte ich ein wenig darauf aufmerksam machen und Menschen, die noch nichts von diesen Beschwerden gehört haben, Hashimoto Thyreoiditis erklären.

Es soll allerdings nicht zu dramatisch klingen und ich möchte auch kein Mitleid erregen. Schließlich gibt es viel, viel schlimmere Dinge und Krankheiten auf dieser Welt! Der Beitrag soll einfach ein wenig zum Austausch anregen und euch informieren. Und wie gesagt, die Erkrankung gehört zu meinem Leben einfach dazu und ich möchte euch ja auch immer ein Stück Persönliches von mir erzählen.

So, nun aber genug vorab geplappert! Nun zum Kern dieses wichtigen Beitrags…

 

Was ist Hashimoto Thyreoiditis?

Die Schilddrüse (Bildquelle: © Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com; bearbeitet von Maike Sauer)

Hashimoto Thyreoiditis ist der Name einer Autoimmunerkrankung, welche zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse führt. Bei dieser Krankheit bildet der Körper Antikörper, die sich gegen die eigene Schilddrüse richten und ihr Gewebe zerstören. Durch diese Zerstörung kommt es zu der chronischen Entzündung.

Hashimoto Thyreoiditis ist leider nicht heilbar. Zumindest ist das der Stand bisher. Die Entzündung kann sich zwar ein wenig verbessern, doch ganz weg geht sie nicht.

Am Anfang der Erkrankung kommt es meist zu einer Phase einer Schilddrüsenüberfunktion. Nämlich aufgrund des zerstörten Gewebes und der damit folgenden Entzündung. Überfunktion kennen bestimmt einige von euch. Dabei werden übermäßig viele Schilddrüsenhormone produziert, also zu viele.

Danach geht die Phase der Überfunktion in eine dauerhafte Phase einer Unterfunktion über. Diese Unterfunktion bleibt.

Manche spüren die Anfangsphase der Überfunktion gar nicht oder nur sehr schwach. Andere hingegen merken diesen Abschnitt sehr stark. Bei einigen Patienten beginnt Hashimoto auch direkt mit einer Unterfunktion. Das ist von Person zu Person ganz unterschiedlich.

Wie gesagt dachte ich, dass Hashimoto Thyreoiditis nicht so sehr verbreitet ist. Jetzt weiß ich aber, dass es eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen des Menschen ist. Übrigens sind Frauen 2-3 Mal mehr betroffen als Männer.

 

Was sind die Ursachen von Hashimoto Thyreoiditis?

Extreme Belastungssituation (Bildquelle: © Photographee.eu / Fotolia.com; bearbeitet von Maike Sauer)

Die genauen Ursachen dieser Autoimmunerkrankung sind bis heute leider noch nicht genau bekannt und erforscht. Eine Veranlagung zur Krankheit kann in den Genen liegen, muss aber nicht. In meiner Familie hat keiner Probleme mit der Schilddrüse. Daher trifft bei mir eher eines der weiteren Auslöser der Schilddrüsenerkrankung, die es gibt, zu.

Weitere Ursachen von Hashimoto Thyreoiditis können sein:

  • Schwer verlaufende Viruserkrankungen (z.B. Gürtelrose, Pfeiffer-Drüsenfieber)
  • Chronische Infekte
  • Enormer Stress und extreme Belastungssituationen
  • Fehlfunktion der Nebennierenrinde
  • Hormonelle Umstellungsphasen (Schwangerschaft, Wechseljahre)
  • Jodhaltige Lebensmittel oder Medikamente
  • Schlechte Ernährung

 

Was sind die Symptome bei Hashimoto Thyreoiditis?

Panikattacke (Bildquelle: © kei907 / Fotolia.com; bearbeitet von Maike Sauer)

Wie gesagt haben manche Betroffene leichte Symptome und merken nicht allzu viel von ihrer Erkrankung und manche spüren sehr starke Anzeichen oder haben sogar mehrere Symptome im gleichen Zeitraum. Nun gibt es zum einen die Beschwerden einer Überfunktion und die einer Unterfunktion. Schließlich hat man bei Hashimoto Thyreoiditis meist zuerst die Phase einer Über- und dann die einer Unterfunktion. Diese sind natürlich sehr verschieden.

Die Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion:

  • Nervosität
  • Reizbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Schwitzen
  • Zitternde Hände
  • Herzklopfen, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen
  • Heißhunger und Durst
  • Starker Gewichtsverlust
  • Zyklusstörungen bei Frauen
  • Angstzustände, Panikattacken

 

Die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion:

  • Niedrige Körpertemperatur
  • Erhöhte Kälteempfindlichkeit
  • Kloß im Hals, Strangulationsgefühl, häufiges Räuspern
  • Heisere oder belegte Stimme
  • Ödeme
  • Depressive Verstimmung
  • Motivationslosigkeit, Antriebslosigkeit
  • Muskelschwäche
  • Trockene, rissige Haut, Juckreiz
  • Trockene Schleimhäute
  • Brüchige Haare und Nägel
  • Haarausfall
  • Starke Gewichtszunahme
  • Übelkeit
  • Verdauungsstörungen
  • Wachstumsstörungen
  • Herzvergrößerung
  • Verlangsamter Herzschlag
  • Verringerte Libido
  • Veränderter Zyklus bei Frauen
  • Augenerkrankung
  • Gelenkschmerzen
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Müdigkeit

 

Wie ihr seht gibt es sehr viele und sehr unterschiedliche Anzeichen und Beschwerden bei der Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis.

 

Meine Geschichte mit Hashimoto Thyreoiditis

Bei mir fing alles mit meinem Umzug nach Berlin an. Nach dem Abi im Jahr 2009 bin ich mit 19 Jahren mit meinem Freund zusammen in die Hauptstadt gezogen. Ich hatte das Abi hinter mit und wollte mal etwas anderes sehen bevor ich dann studieren gehen wollte. In Berlin hatte ich natürlich nicht vor nur dumm rumzusitzen. Ich hatte geplant ein Praktikum zu machen oder arbeiten zu gehen.

Keine Aufgabe, keine Freunde & Heimweh

Doch das klappte zu Anfang überhaupt nicht. Ich hab weder eine Arbeit noch ein Praktikum gefunden. Ich kannte niemanden, lernte auch niemanden kennen, da ich ja kein Praktikumsplatz oder irgendetwas hatte. Ich fühlte mich einsam und war unzufrieden, weil ich keine Aufgabe hatte und dazu kam natürlich dann auch noch das Heimweh. Zu dem Zeitpunkt ging es mir wirklich schlecht.

Unentdecktes Pfeiffer-Drüsenfieber

Was ich erst im Nachhinein erfuhr: Ich hatte genau in diesem Zeitraum auch noch das Pfeiffer-Drüsenfieber. Ich dachte damals, dass ich einfach nur eine Erkältung mit sehr starken Halsschmerzen hätte. Doch es war das Drüsenfieber. Ich ließ es also nicht behandeln, da ich ja nicht wusste, dass ich es habe.

Die Symptome kamen

Dann fingen die Symptome bei mir an. In meinem Fall kam alles sehr schnell und heftig – und viele Symptome auf einmal. Ich denke, der Stress und die extreme Belastung aufgrund meiner Situation und eventuell das nicht behandelte Drüsenfieber führten zu den Symptomen bzw. zur Erkrankung.

Plötzliche Panikattacken

Ich hatte plötzlich extreme Panikattacken. Immer wenn ich ins Bett ging, fing es an. Mir war irgendwie so komisch schwindelig, ich hatte total Panik, bekam Herzrasen und habe hyperventiliert. Aber das waren nicht die einzigen Beschwerden. Obwohl diese schon schlimm genug für mich waren.

Ängste kamen auf

Ich habe von einen Tag auf den anderen Ängste entwickelt. Wer meinen Blog schon länger verfolgt oder auch meinen Post „50 Fakten über Maikikii“ gelesen hat, der weiß von meiner Flugangst. Diese kam erst nach Beginn der Krankheit und ihrer Symptome. Aber ich bin auch generell ängstlicher geworden. Kann Dinge einfach nicht mehr so locker angehen wie ich es früher tat. Mache mir viel schneller über alles Mögliche Sorgen als früher. Das finde ich wirklich sehr schade.

Kontroll-Zwang

Dazu kommt dann noch der Zwang, den ich mir leider auch im Zuge der Krankheit angewöhnt habe. Ich habe seitdem einen Zwang alles mehrfach kontrollieren zu müssen. Egal, ob das heißt, dass ich mehrmals schauen muss, ob der Herd aus ist oder die Haustür zu. So war auch dieser Zwang eines der Symptome, die ich durch Hashimoto Thyreoiditis ertragen musste.

Arztbesuch

Irgendwann ging ich dann zum Arzt, denn ich wusste wirklich nicht mehr weiter. Ich wusste ja nicht, was ich hatte und war wegen den Auswirkungen sehr verzweifelt. Glücklicherweise ist meine Ärztin schnell darauf gekommen, dass es etwas mit der Schilddrüse zu tun haben könnte. Ich habe gelesen, dass es bei manchen jahrelang gedauert hat bis Ärzte feststellten, dass etwas mit der Schilddrüse nicht stimmt. Die Menschen mussten unzählige Fehldiagnosen und mit sich führende Behandlungen über sich ergehen lassen und dabei war es die ganze Zeit die Schilddrüse, die Probleme machte. Da hatte ich wirklich Glück.

Diagnose: Hashimoto Thyreoiditis

Diagnose Schilddrüsenentzündung (Bildquelle: © greenapple78 / Fotolia.com; bearbeitet von Maike Sauer)

Es stellte sich dann bei mir schnell heraus, dass es die Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis ist. Verschiedene Untersuchungen wurden dann bei mir durchgeführt. Untersuchungen mit einer Kamera, für welche mir Kontrastmittel gespritzt wurde, Ultraschall und eine Blutabnahme. Daraufhin habe ich relativ schnell die Schilddrüsenhormontabletten L-Thyroxin verschrieben bekommen. Auch ich befand mich zuerst in einer Phase der Überfunktion, welche dann in eine Unterfunktion wechselte. Die Dosis der Tabletten war bei mir zu Beginn direkt sehr hoch. Da das Hashimoto in meinem Fall schon zu Beginn sehr heftig ausfiel. L-Thyroxin sind übrigens Schilddrüsenhormontabletten, welche die fehlenden körpereigenen Hormone ersetzen. Da bei einer Unterfunktion ja zu wenig Hormone produziert werden.

Tabletteneinnahme & Meine heutige Situation

Antriebslosigkeit (Bildquelle: © leszekglasner / Fotolia.com; bearbeitet von Maike Sauer)

Zwei Jahre hat es gebraucht bis ich mit den Tabletten richtig eingestellt war. Heute komme ich mit meiner Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis ganz gut klar. Die Dosis hat sich ein wenig verringert. Jeden Morgen muss ich eine Tablette L-Thyroxin 100 nehmen. Abends nehme ich zusätzlich Zink und Selen ein. Das sind zwei Stoffe, die ein bisschen bei Hashimoto Thyreoiditis helfen. Wie gesagt, es ist nicht heilbar, aber ein wenig zurückgehen kann die Entzündung der Schilddrüse schon. Selen neutralisiert freie Radikale und wirkt entzündungshemmend. Zink wirkt ebenfalls antientzündlich und wird für die Bildung von Hormonen benötigt. Beide Stoffe haben aber noch mehr Wirkungen, die bei einer Schilddrüsenentzündung hilfreich sind. Bei mir ist die Entzündung auch ein wenig zurückgegangen.

Trotzdem habe ich noch einige Symptome der Schilddrüsenunterfunktion, mit denen ich noch heute zu kämpfen habe und die ich spüre. Nämlich folgende:

  • Motivationslosigkeit und Antriebslosigkeit an vielen Tagen: Oftmals bin ich einfach total unmotiviert und weiß gar nicht wirklich warum. Dann ist es immer sehr anstrengend mich aufzurappeln und dagegen zu halten.
  • Depressive Verstimmung an manchen Tagen: Manchmal gibt es bei mir sogar Phasen, in denen ich wirklich total down bin. Dann fällt es mir besonders schwer dagegen anzukämpfen. Aber ich tue es und das ist gut so.
  • Erhöhte Kälteempfindlichkeit: Mir ist einfach immer kalt. Ich weiß, Frauen frieren immer sehr schnell. In meinem Fall ist es aber so, dass ich selbst wenn allen warm ist meist immer noch friere oder mir zumindest ein wenig kalt ist.
  • Trockene Haut (Juckreiz im Winter): Ich habe generell trockene Haut und vor allem im Winter äußert sich das so stark, dass die Haut dann auch stark juckt.
  • Trockene Schleimhäute: Mit meinen Schleimhäuten habe ich allgemein ein Problem. Vor allem sind sie oft eben sehr trocken. Im Winter ist das wegen der Heizungsluft natürlich auch nochmal viel schlimmer. Im Sommer machen es mir Klimaanlagen ein wenig schwer.
  • Brüchige Nägel: Ich habe sehr brüchige Nägel. Ob das allerdings von der Erkrankung kommt oder vielleicht auch so wäre, wenn ich kein Hashimoto Thyreoiditis hätte, weiß ich nicht.
  • Ängstlichkeit: Wie gesagt kann ich viele Dinge nicht so locker angehen wie vielleicht andere und ich mache  mir bei einigen Sachen sehr schnell viel zu viele Gedanken und Sorgen.
  • Flugangst: Ich habe Flugangst. Arbeite aber daran, dass es besser wird und ich muss sagen, es hat sich auch schon auf jeden Fall verbessert. Allerdings ist das auch von Flug zu Flug unterschiedlich.
  • Zwang: Auch meinen Zwang habe ich noch. Das ist allerdings durch mein eigenes Dagegenkämpfen schon sehr viel besser geworden.

 

Mir geht es gut

Wie gesagt, mir geht es generell sehr gut. Es gibt einfach schlechte und gute Tage, aber ich kann mit den Beschwerden inzwischen gut umgehen. Manchmal ist das psychisch und emotional sehr anstrengend aber ich halte weiterhin dagegen. Denn ich möchte nicht mein Leben von den Ängsten und anderen negativen Einflüssen bestimmen lassen. Und das sollte man meiner Meinung nach auch auf keinen Fall tun.

Schwankungen und Entzündungsschübe

Trotzdem solltet ihr wissen, dass ab und zu Schwankungen vorkommen können. Manchmal können sich die Werte etwas verändern oder ein bisschen schwanken und man kann auch mal einen Entzündungsschub bekommen. Aktuell ist das bei mir wahrscheinlich der Fall. Das habe ich vor einer Woche beim Arzt erfahren. Das ist aber nicht dramatisch und kann einfach durch viel Stress oder Belastung kommen. Zusammen mit dem Arzt oder der Ärztin bekommt man das wieder in den Griff.

 

Was muss man tun bei Hashimoto Thyreoiditis?

Tabletteneinnahme & Blutabnahme (Bildquelle: © tashatuvango / Fotolia.com; bearbeitet von Maike Sauer)

  • Tägliche Tabletteneinnahme
  • Halbjährlich zur Blutabnahme, um Werte checken zu lassen (wenn man noch nicht richtig eingestellt ist, ca. alle 8-12 Wochen)
  • Jährlich Entzündungswerte bei Blutabnahme checken lassen
  • Einmal im Jahr Ultraschall-Untersuchung der Schilddrüse

 

Was kann ich selbst bei Hashimoto Thyreoiditis tun?

Ausreichend schlafen (Bildquelle: © lenets_tan / Fotolia.com; bearbeitet von Maike Sauer)

Auch wenn die Krankheit nicht heilbar ist, kann man dennoch einige Dinge tun, die hilfreich sind und welche die Situation und das Wohlbefinden ein wenig verbessern:

  • Gesunde Ernährung (auch leichte und abwechslungsreiche Ernährung)
  • Regelmäßige Bewegung (regelmäßiger Sport hilft dabei das Immunsystem zu regulieren und wirkt antientzündlich)
  • Genügend Schlaf und ein regelmäßiger Schlafrhythmus
  • Nicht rauchen
  • Wenig Alkohol trinken
  • Mikronährstoffkonzentrat (kann man zu sich nehmen, um eine optimale Zellversorgung mit allen Mikronährstoffen zu gewährleisten)

 

Anmerkungen

Zum Schluss möchte ich euch noch ein paar kleine Tipps mit auf den Weg geben:

1. Schaut euch, wenn ihr mögt, nach einem Heilpraktiker um. Die sind oft auf Hashimoto Thyreoiditis spezialisiert und können euch helfen.

2. Ansonsten ist natürlich ein guter Arzt euer Ansprechpartner. Wenn ihr vielleicht Symptome, die ich beschrieben habe, verspürt und nicht wisst, was ihr habt, lasst euch doch beim Arzt durchchecken und erwähnt die Schilddrüse.

3. Es lässt sich sehr gut mit Hashimoto Thyreoiditis leben. Wenn ihr allerdings schwanger werden wollt, müsst ihr darauf achten, dass ihr mit den Tabletten gut eingestellt seid.

 

Ich hoffe, euch gefällt der sehr lange Beitrag und ich konnte euch eventuell ein wenig helfen und informieren. Für diejenigen, die auch Hashimoto Thyreoiditis haben, war es vielleicht einfach mal gut von jemand anderem zu hören, wie sich die Krankheit äußert.

 

Ab in die Kommentare!

Habt jemand von euch Hashimoto Thyreoiditis?

Wie lebt ihr mit Hashimoto Thyreoiditis?

Kanntet ihr Hashimoto Thyreoiditis?

Welche Erfahrungen habt ihr mit Hashimoto Thyreoiditis oder einer anderen Schilddrüsenerkrankung gemacht?

 

Hier seht ihr mein Youtube Video mit meiner Geschichte mit Hashimoto Thyreoiditis:



 

Simone Neels
26.07.2018 - 08:38
Hallo, bei mir wurde leider auch durch Zufall im Rahmen einer Kur mein Hashimoto quasi "entdeckt" und festgestellt. Ich war mehr als erschrocken über diese Diagnose aber jetzt konnte ich mir auch vieles erklären: Reizbarkeit, Gewichtszunahme, Müde, und noch vieles mehr. Aber ich wollte mich mit dieser Diagnose nicht abfinden und habe mich deshalb entschlossen, mich meiner Krankheit zu stellen und bin Heilpraktikerin geworden. Ich habe jetzt eine eigene Praxis und kann aufgrund eigener Erfahrungen vielen Menschen mit der gleichen Diagnose wesentlich besser und effizienter helfen als evtl. mancher Arzt. Denn ich musste leider lernen, dass viele Ärzte nur "Pharmareferenten" sind, aber von der eigentlichen Krankheit kaum oder nur wenig echte Ahnung haben. Viele liebe Grüße
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