Schilddrüsenentzündung I Auf was muss ich achten?

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Diesen Beitrag möchte ich der Schilddrüse widmen. Ein weiteres Mal soll es hier um die Schilddrüse – viel mehr um eine kranke Schilddrüse – und um meine Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis gehen. Die Schilddrüse ist ein so enorm wichtiges Organ und auch Krankheiten sie betreffend sind (leider) keine Seltenheit mehr. Ich denke, dass das Thema dieses Beitrags viele interessiert, etwas angeht und dass einige sogar direkt und alltäglich damit zu tun haben. Deshalb finde ich es wichtig, mich erneut dem Thema Schilddrüse zu widmen. Dieses Mal im Fokus: die Schilddrüsenentzündung.

Warum schreibe ich zu dem speziellen Thema Schilddrüsenentzündung? Nun, durch meine Autoimmunkrankheit Hashimoto Thyreoiditis bin ich selbst von einer Schilddrüsenentzündung betroffen. Im Beitrag erkläre ich euch, was es mit einer Schilddrüsenentzündung auf sich hat, wie es zu einer solchen überhaupt kommt und auf was ihr meiner Meinung nach achten solltet, wenn ihr betroffen seid.

 

 

Schilddrüsenentzündung

Zuerst einmal widme ich mich der Schilddrüsenentzündung ganz generell und erkläre zum einen, was das genau ist und zum anderen wie eine solche entstehen kann.

 

Was ist eine Schilddrüsenentzündung?

Wie der Name schon selbst erklärt, ist bei einer Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis) die Schilddrüse entzündet. Es gibt unterschiedliche Ursachen und demzufolge auch unterschiedliche Formen einer Schilddrüsenentzündung. Man unterscheidet zwischen einer akuten, einer subakuten Thyreoiditis und einer chronischen Schilddrüsenentzündung. Zudem gibt es noch weitere seltenere Entzündungsformen.

 

Fakten zu: chronische Schilddrüsenentzündung

 

Wie kommt es zu einer Schilddrüsenentzündung?

Zu einer Schilddrüsenentzündung kann es durch ganz verschiedene Ursachen kommen.

 

Die akute Schilddrüsenentzündung

Die sogenannte akute Thyreoiditis entsteht meist durch Bakterien und tritt eher selten auf. Dabei ist die Schilddrüse normalerweise schmerzhaft und geschwollen, außerdem kann die Haut in diesem Bereich gerötet sein. Mit einher gehen Fieber und unter anderem Symptome wie Schweißausbrüche, Herzrasen und ein generelles Krankheitsgefühl. Akut bezeichnet man sie, da sie sich innerhalb weniger Stunden entwickelt.

 

Die subakute Schilddrüsenentzündung

Die subakute Thyreoiditis wird durch Viren ausgelöst und erscheint auch eher selten. Betroffene haben dann meist eine einseitig geschwollene Schilddrüse und können Beschwerden wie einen Druckschmerz im Schilddrüsenareal, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Fieber verspüren. Diese Form der Schilddrüsenentzündung wird als subakut bezeichnet, da sie sich etwas langsamer als die akute Thyreoiditis entwickelt. Normalerweise entsteht die subakute Thyreoiditis innerhalb weniger Tage.

 

Schilddrüsenentzündung

 

Die chronische Schilddrüsenentzündung

Die chronische Entzündung der Schilddrüse beruht auf einer Autoimmunerkrankung und ist vor allem unter dem Namen Hashimoto Thyreoiditis bekannt. Sie ist die häufigste Form von Schilddrüsenentzündung und auch mich betrifft diese Form. Bei dieser Autoimmunkrankheit produziert der Körper Antikörper gegen die eigene Schilddrüse und greift diese an. Die Schilddrüse ist chronisch entzündet und das Schilddrüsengewebe wird langsam zerstört. Die genauen Ursachen für eine chronische Thyreoiditis sind bisher leider unklar, allerdings gelten verschiedene Faktoren wie bspw. erbliche Veranlagung, chronische Infekte, schwer verlaufende Viruserkrankungen (z.B. Gürtelrose, Pfeiffer-Drüsenfieber), hormonelle Umstellung (Schwangerschaft, Wechseljahre), hohe Jodversorgung und enormer Stress bzw. extreme Belastungssituationen als mögliche Auslöser. Meinem Empfinden nach waren bei mir extremer psychischer Stress sowie Pfeiffer-Drüsenfieber, das ich vorab hatte, die Auslöser meiner Hashimoto Thyreoiditis.

Betroffene können die unterschiedlichsten Beschwerden haben. Meist werden diese durch eine oft einhergehende und bleibende Schilddrüsenunterfunktion ausgelöst. Solche Beschwerden sind z.B.: depressive Verstimmung, Motivationslosigkeit, Antriebslosigkeit, trockene Haut, trockene Schleimhäute, niedrige Körpertemperatur, Verdauungsstörungen, Gewichtszunahme, Müdigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, verlangsamter Herzschlag, veränderter Zyklus bei Frauen, etc.

Hashimoto Thyreoiditis gilt als nicht heilbar, mit einhergehende Beschwerden können allerdings gut behandelt werden. Auch ich habe zu Anfang meiner Hashimoto Erkrankung mit einigen Beschwerden gekämpft und kämpfe auch weiterhin immer wieder mit einigen Problemen. Deshalb ist es für mich so wichtig, stets etwas für meinen Körper und meine Gesundheit zu tun und auf bestimmte Dinge zu achten. Welche Dinge das sind? Das erzähle ich euch jetzt.

 

 

Hashimoto Thyreoiditis I Auf diese Dinge achte ich

Neben regelmäßigen Arztbesuchen und medizinischer Behandlung, bin ich der Meinung, dass bei einer chronischen Schilddrüsenentzündung eine ganzheitliche Herangehensweise sinnvoll ist. Das heißt: auf den eigenen Lebensstil und dabei auf einige Dinge besonders achten. Das empfinde zumindest ich als hilfreich. Folgend möchte ich euch aufzeigen, welche Faktoren mir besonders wichtig sind und auf was ich genau achte, um mit meiner Hashimoto Erkrankung gut zu leben.

 

Hashimoto Thyreoiditis

 

Darmgesundheit

Für mich spielt der Darm und meine Darmgesundheit eine sehr wichtige Rolle. Zum einen natürlich ganz direkt aufgrund meiner Hashimoto Krankheit – so ist dies schließlich eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem im Fokus steht und wie wir mittlerweile wissen, sitzt das Immunsystem doch größtenteils im Darm. Zum anderen aber auch, weil ein kranker Darm andere Probleme auslösen kann, die sich dann wiederum negativ auf meine Hashimoto Erkrankung auswirken können. Kurzum, ich achte so gut es geht darauf, meinen Darm zu pflegen, um einen gesunden Darm zu haben und beizubehalten. Wie mache ich das? In erster Linie achte ich auf eine gesunde Ernährung. Das bedeutet für mich, ich koche so viel wie möglich selbst, esse nicht oft Fertigprodukte, nehme vor allem viel Gemüse zu mir und trinke ausreichend. Beim Trinken habe ich ehrlich gesagt so meine Probleme, aber ich bin dran, das zu verbessern und mehr zu trinken.

 

Darmmikrobiom beeinflusst die Psyche

 

Außerdem spielen bei mir auch Nahrungsergänzungsmittel, vor allem auch auf den Darm spezialisierte Nahrungsergänzungsmittel eine große Rolle. Hier ist nach meinem Empfinden ProBio-Cult® Duo von SYXYL sehr gut und geeignet. Was das genau ist und warum dieses Produkt für den Darm gut ist, möchte ich euch gerne erklären.

 

Nahrungsergänzungsmittel einnehmen

ProBio-Cult® Duo von SYXYL

 

Was ist ProBio-Cult® Duo?

ProBio-Cult® Duo ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit Riboflavin, Folsäure, Vitamin B12, Vitamin D, Glutamin und den zwei genstabilen Milchsäurebakterien LA-5® und BB-12®. Es ist gelatine-, gluten-, hefe- und laktosefrei sowie konservierungsstofffrei lt. Gesetz.

 

Was kann ProBio-Cult® Duo?

Das enthaltene Riboflavin ist für die Erhaltung der Darmschleimhaut zuständig, Folsäure, Vitamin B12 und D für die normale Funktion des Immunsystems. Zudem sind Glutamin sowie die beiden ausgewählten Bakterienstämme LA-5® und BB-12® im Produkt enthalten.

 

Wie unterscheidet sich ProBio-Cult® Duo von anderen Produkten?

Zum einen verfügt ProBio-Cult® Duo über eine magensaftresistente Galenik. Das heißt, die Bakterien kommen genau da an, wo sie gebraucht werden – im Darm. Die im Produkt enthaltenen Bakterien sind nicht irgendwelche Bakterien. Die eingesetzten Bakterienstämme LA-5® und BB-12® sind sehr gut erforscht und in klinischen Studien geprüft. Deren Eigenschaften sind demnach bestens bekannt, was für eine gute Qualität spricht. Des Weiteren wird wie gesagt das Immunsystem zusätzlich durch die Inhaltstoffe Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin D unterstützt.

Übrigens eignet sich ProBio-Cult® Duo auch vor allem nach einer Antibiotikaeinnahme. Antibiotika können die Besiedlung des Darms mit Bakterien verändern. Spezifische Bakterien wie LA-5® und BB-12® können etwaige Veränderungen ausgleichen.

 

Stressreduktion

Ein weiterer sehr wichtiger Faktor für mich ist die Stressreduktion. Viel und dauerhafter Stress ist nicht gut bei Hashimoto Thyreoiditis. Im Gegenteil, es kann Schübe verursachen und Beschwerden verschlimmern. Deshalb ist es umso wichtiger, vor allem psychischen Stress möglichst gering zu halten und immer wieder Entspannung zu suchen, so dass dauerhafter Stress erst gar keine Chance hat. Leider bin ich eher schnell gestresst (obwohl sich das schon um einiges gebessert hat) und muss mir deshalb immer wieder Entspannung verschaffen. Ich versuche mir immer wieder kleine Auszeiten zu nehmen, dann etwas für mich zu tun (z.B. Sport, Yoga, Lesen) und unwichtigere Dinge liegen zu lassen. Außerdem versuche ich mich immer erst einmal mental selbst zu beruhigen, sobald ich merke, dass mich eine Situation oder ein Problem sehr stresst. Das ist nicht immer einfach, aber ich weiß, dass mir ständiger Stress und andauernde psychische Belastung ansonsten richtig Probleme machen können.

 

Biorhythmus

Weiterhin versuche ich auch auf meinen Biorhythmus zu achten. Zumindest in dem Umfang, in dem es mir möglich ist. Ich merke schnell, wenn ich zum Beispiel zu spät schlafen gehe oder zu spät esse. Ich weiß mittlerweile, dass es sich negativ auf mein Wohlbefinden auswirkt, wenn ich eben nicht auf meinen eigenen Rhythmus und vor allem auch auf einen regelmäßigen Rhythmus achte. Und das Wohlbefinden ist bei Hashimoto Betroffenen sowieso schon sehr empfindlich. Deshalb achte ich darauf, regelmäßig zu essen und einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus zu verfolgen. Beides ist als Mama eines kleinen Kindes nicht ganz einfach, mir aber dennoch enorm wichtig – so wichtig, dass ich es wenigstens so gut es geht versuche.

 

Schilddrüsenentzündung I Das kann ich tun

 

Darmgesundheit, Stressreduktion und ein regelmäßiger Lebensrhythmus sind die Dinge, auf die ich im Hinblick auf meine chronische Schilddrüsenentzündung sehr achte. Meiner Meinung nach ist neben der ärztlichen Behandlung die eigene Lebensweise und somit eine ganzheitliche Behandlung enorm wichtig. Für mich als Hashimoto Thyreoiditis Betroffene ist es zwingend notwendig, auf diese Dinge und somit auf meine gesamte Lebensweise zu achten, um trotz Schilddrüsenentzündung gesund und glücklich zu leben.

Lisa
12.06.2020 - 16:06
Die Schilddrüse ist auf jeden Fall nicht zu unterschätzen! In Sachen Gesundheit muss man hier auf jeden Fall achtgeben. Ich bedanke mich herzlich für diesen nützlichen und informativen Beitrag. Hier konnte ich wirklich sehr viel lernen! Macht auf jeden Fall weiter so. Liebe Grüße
Maike
27.01.2021 - 22:44
Hi Lisa, Vielen lieben Dank! Liebe Grüße, Maike :)
Julia
13.07.2020 - 20:09
Hallo, vielen Dank für den klasse informativen Beitrag über die Schilddrüse und ihre Erkrankungen. Ich leide unter Unterfunktion und muss Tabletten nehmen. Die Tipps hier sind für mich sehr interessant. Liebe Grüße Julia
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