#Hashimoto: Leben ohne L-Thyroxin I Mein Versuch I Der Beginn

leben ohne l-thyroxin Lifestyle

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Ein Leben ohne L-Thyroxin? Geht das bei einer Krankheit wie Hashimoto überhaupt? Ich möchte es ausprobieren. Zusammen mit meiner Ärztin wage ich den Versuch. Regelmäßig möchte ich euch von meinen Erfahrungen berichten. In diesem Beitrag verrate ich euch, wie ich den Versuch anging und welche Vorbereitungen ich getroffen habe.

Mit diesem Beitrag führe ich meine Serie #Hashimoto weiter. Wie bereits gesagt, möchte ich zu meiner Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis mehrere Posts für euch schreiben, da nicht nur ich mich selbst immer wieder dem Thema widme, sondern auch viele von euch interessiert und sogar betroffen sind.

 

 

Mein Versuch: Leben ohne L-Thyroxin

Dieses Mal gibt es einen etwas größeren Anlass, um über die Erkrankung Hashimoto zu schreiben. Ich sage meiner Autoimmunerkrankung den Kampf an und möchte versuchen, ohne künstliche Schilddrüsenhormone zu leben und die Krankheit aus eigener Kraft in den Griff zu bekommen. Das heißt, ich starte den Versuch, ohne L-Thyroxin – das ist das künstliche Schilddrüsenhormon in meinem Fall – zu leben. Ich habe mich etwas umgehört und erfahren, dass das viele von euch interessieren würde und ihr meinen Versuch gerne verfolgen würdet. Deshalb dachte ich mir, ich schließe das Ganze in meine #Hashimoto Reihe mit ein und schreibe nun meinen gesamten Versuch über regelmäßig Beiträge zu meinen Erfahrungen. Ich update euch also immer wieder und erzähle euch, wie es mir geht, was gut war, was schlecht war und was ich genau gemacht habe.

Ob ich es schaffen werde, ohne L-Thyroxin zu leben oder ob es nicht klappt, das ist noch offen. Ich kann es nicht sagen. Es kann funktionieren, muss aber nicht. Dennoch möchte ich es probieren. Sollte es aber nicht klappen, bin ich keinesfalls enttäuscht, denn immerhin habe ich es versucht. In diesem ersten Beitrag zu meinem Versuch, ohne künstliche Schilddrüsenhormone zu leben, möchte ich euch erzählen, wie ich überhaupt darauf gekommen bin, den Versuch zu starten, warum ich das Ganze mache und wie ich es angegangen bin.

 

Ich möchte ohne L-Thyroxin leben

                                                                                                     

 

Mein Entschluss steht fest

Schon immer empfand ich es als nicht gerade schön, jeden Morgen Tabletten schlucken zu müssen. Klar, ich war damals vor 7 Jahren froh, das L-Thyroxin bekommen zu haben. Schließlich ging es mir dann erst einmal wieder besser, nachdem ich wirklich eine Zeit lang unter Hashimoto stark gelitten habe. Dennoch wünschte ich mir schon seit Beginn, die Krankheit zu bekämpfen und die Tabletten irgendwann nicht mehr nehmen zu müssen. Eine Zeit lang habe ich dieses Ziel aus den Augen verloren und irgendwie lebte es sich ja auch so einigermaßen ok. Allerdings kämpfe ich immer noch, auch trotz Einnahme von L-Thyroxin, mit einigen Symptomen der Hashimoto Erkrankung. Zumindest meine ich, dass diese Symptome – die überwiegend psychisch sind – von der Krankheit kommen. Ich habe also trotz richtiger Einstellung der Tablettendosis mit Hashimoto zu kämpfen. Das sehe ich einfach nicht ein.

Doch die trotz medikamentöser Behandlung bestehenden Symptome sind nicht der einzige Grund, warum ich beschlossen habe, ohne L-Thyroxin leben zu wollen. Vielmehr geht es mir eigentlich darum, meine eigene Kraft – die meines Körpers und die meiner Psyche – wieder zu aktivieren. In der letzten Zeit habe ich mich viel mit dem Thema beschäftigt, wie sehr der eigene Körper bei einer bestehenden Krankheit helfen kann und wie wichtig es ist, dass wir wieder unsere eigene Stärke und auch Heilungskraft aktivieren. Dass wir uns nicht immer nur auf Tabletten verlassen. Ich denke, dass in meinem Körper viel mehr Kraft steckt als ich es bisher vielleicht bemerkt habe und dass ich mir aus meiner eigenen Stärke heraus weit mehr helfen kann als ich das bisher getan habe. Ich bin der Meinung, dass mein Körper es schaffen kann, die Autoimmunerkrankung in den Griff zu bekommen, ohne künstliche Schilddrüsenhormone, aber natürlich mithilfe einiger Maßnahmen und Veränderungen in meiner eigenen Lebensweise. Mich hat das gesamte Thema so gefesselt, dass ich wirklich lange Zeit darüber nachgedacht habe und letztendlich zu dem Entschluss gekommen bin, dass ich versuchen möchte, ohne L-Thyroxin zu leben. Natürlich bin ich mir bewusst, dass es funktionieren kann, dass es aber auch überhaupt nicht klappen kann. Ich gehe also nicht naiv an die Sache ran, sondern realistisch. Ich will es einfach probieren und wenn es nicht klappt, dann habe ich es wenigstens versucht. Wenn es klappen sollte, bin ich umso glücklicher. Wir werden sehen...

 

 

Der Versuch beginnt

Ich habe das Ganze nicht einfach entschlossen und dann von einem Tag auf den anderen die Tabletten weggelassen. Das wäre wahrscheinlich auch ziemlich gefährlich und fahrlässig gewesen. Nein, ich habe mich zu allererst an meine Ärztin gewandt. Ich möchte den ganzen Versuch unbedingt mit ärztlicher Begleitung durchführen und keinesfalls auf eigene Faust. Das ist mir absolut wichtig. Mir ist aber auch wichtig, dass meine Ärztin hinter mir steht und das Ganze auch unterstützt. Sonst macht es vermutlich ja auch keinen Sinn. Jedenfalls war es dann an mir, erst einmal herauszufinden, ob meine Hausärztin mit im Boot ist und mich auf diesem Weg begleiten möchte.

 

Ich habe mich gut vorbereitet

 

Besprechung mit meiner Ärztin

Ich machte also einen Termin zur Besprechung aus und erzählte ihr von meinem Vorhaben. Glücklicherweise war sie positiv darauf zu sprechen und selbst daran interessiert, den Weg mit mir zu gehen und das Ganze auszuprobieren. Wir sprachen über die notwendigen Maßnahmen, die Planung und die nächsten Schritte. Sie sagte mir aber klar und deutlich, dass es keineswegs funktionieren muss. Es kann also auch scheitern. Ich war mir, wie bereits gesagt, aber schon im Klaren darüber.

Möchte man den Versuch wagen, das L-Thyroxin abzusetzen, gilt es einige Schritte zu gehen und Maßnahmen anzuwenden. Es geht gewissermaßen darum, das Immunsystem des Körpers top fit zu machen und im Körper wieder alles ins Gleichgewicht zu bringen. Damit sich der Körper am Ende nicht mehr selbst angreift und man letztendlich auch keine künstlichen Schilddrüsenhormone mehr zu sich nehmen muss, da die Schilddrüse sich regeneriert hat. Mittlerweile ist weit bekannt, dass der Darm sozusagen unser kleines Immunsystem ist. Soll heißen, wir müssen unseren Darm in Ordnung bringen, um unser Immunsystem wieder auf einen Top-Zustand zu bekommen. Bei der Recherche habe ich immer wieder über die selben Schritte gelesen. Zuerst geht es darum, den Darm zu sanieren. Das geschieht am besten durch die Einnahme eines probiotischen Mittels und durch eine gesunde Ernährung. Teilweise stellten Personen, die auch diesen Versuch unternahmen, auf die Autoimmunprotokoll-Ernährung um. Das ist aber eine sehr spezielle Form der Ernährung. Im Moment mache ich das nicht. Gleichzeitig schleicht man dann nach und nach das L-Thyroxin aus und falls notwendig werden gewisse Nahrungsergänzungsmittel zugeführt. Es sollte an Vitaminen und anderen wichtigen Stoffen nämlich kein Mangel herrschen.

Nach diesen Schritten absolviere auch ich meinen Versuch, das habe ich mit meiner Ärztin so besprochen. Bevor ich damit aber startete, wurde mir noch einmal Blut abgenommen, um die ganzen Schilddrüsen- und Entzündungswerte sowie alle anderen Werte zu checken und meine Ärztin untersuchte per Ultraschall meine Schilddrüse. Wir wollten nochmals alle Werte im Blick haben, um einen genauen Ausgangspunkt zu haben und zu schauen, ob generell soweit alles in Ordnung ist.

Meine Werte waren alle gut. Ich hatte also schon einmal keinen Mangel. Meine Entzündungswerte waren natürlich noch vorhanden, allerdings im Vergleich zum letzten Mal etwas besser. Mit dem L-Thyroxin war ich offensichtlich etwas zu hoch eingestellt, das zeigten zumindest die Schilddrüsenwerte. Beim Ultraschall kam heraus, dass meine Schilddrüse nicht gerade wenig zerstörtes Gewebe hat, aber auch noch intaktes Gewebe besitzt. Meine Ärztin meinte aber sowieso, dass mein Versuch ohne L-Thyroxin zu leben, unabhängig von meinen Werten und dem Ultraschall-Ergebnis funktionieren kann oder auch nicht. Dass ich es also so oder so probieren kann und ein Erfolg oder auch ein Scheitern nichts mit den zu Beginn ermittelten Werten oder mit dem Ultraschallbild zu tun hat. Nachdem die vorherigen Behandlungen abgeschlossen waren, begannen wir mit den ersten Schritten meines Versuchs.

 

Im nächsten Beitrag zu meiner #Hashimoto Serie hier auf meinem Lifestyle Blog Maikikii verrate ich euch dann wie ich meinen Versuch, ohne L-Thyroxin zu leben, genau durchführe und wie es mir in den ersten sieben Wochen erging.

 

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Rebecca
24.07.2017 - 17:47
Eine Freundin von mir hat super Erfahrungen mit der Paleo Ernährung bei ihrem Hashimoto gemacht. Vielleicht auch eine Idee? LG
Maikikii
25.07.2017 - 15:18
Liebe Rebecca, Vielen Dank für das hilfreiche Feedback! Ich denke auch schon daran, mehr in Richtung Paleo Ernährung zu gehen und setze auch schon einiges davon um. Liebe Grüße :)
Vanessa
24.07.2017 - 18:33
Also ich habe vor Monaten genau so einen Beitrag gesucht. Ich habe eine Unterfunktion und habe angefangen schlecht auf meine Tabletten zu reagieren. Starke Gewichtszunehme, depressionen, müdigkeit und so weiter. Mein Arzt meinte alle Blut Werte seien super und ich bin eben einfach nur Fett. Das war ein Schlag ins Gesicht für mich. Dabei hatte ich wirklich schon wenig gegessen. 20 Kilo in 3 Monaten ist aber einfach zu viel. Ich habe mich dann eingelesen und mit meinen Tabletten aufgehört. Seit dem sind knapp 10 Kilo runter und ich fühle mich viel besser. Meine Schilddrüse ist sogar viel besser geworden und ich habe einen anderen Hausarzt gesucht. Es geht also. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es auch bei dir klappt. xoxo Vanessa
Maikikii
25.07.2017 - 15:21
Liebe Vanessa, Vielen lieben Dank für dein tolles Feedback! Wow, das ist eine echt krasse Geschichte bei dir. Freut mich total, dass es bei dir geklappt hat und es dir wieder viel besser geht. Das ist echt super! Danke, ich hoffe, dass es bei mir auch so gut klappt :) Liebe Grüße :)
Jacky R.
24.07.2017 - 23:34
Hallo Maikikii, ich bin durch Zufall auf Deinen Blog gestoßen und werde Dein "Experiment" sicher mit großem Interesse verfolgen. Bei mir ist vor 2 Monaten durch Zufall bei einer SD-Untersuchung Hashimoto entdeckt worden. Meine Werte sind alle im Normbereich und mir geht es gut, nur meine Antiköper waren erhöht. Aufgrund eines Kinderwunsches wird mir empfohlen, trotz der Normwerte und meines guten Befindens mit Thyroxin anzufangen, was ich jedoch (bislang) ablehne. In 3 Monaten soll ich nochmal zur Blutuntersuchung und möchte bis dahin versuchen, mit einer Entgiftung, sowie gezielter Nahrungsergänzung die Entzündungswerte in den Griff zu bekommen. Falls meine Werte schlechter geworden sein sollten, weiß ich wirklich nicht, was ich dann machen sollte. Thyroxin lehne ich einfach ab, ich lese von so vielen, denen es trotz der Hormonzufuhr nicht wirklich dauerhaft gut geht und ich möchte gar nicht erst in diese Maschinerie von ständigem Ärztegerenne geraten...zumal es mir ja momentan gut geht!! Schwierig.
Maikikii
25.07.2017 - 15:23
Liebe Jacky, Vielen Dank für dein offenes Feedback! Ich kann das absolut verstehen, dass du nicht mit L-Thyroxin anfangen willst und hoffe sehr für dich, dass du es auch trotz deines Kinderwunsches nicht musst. Das mit dem Kinderwunsch ist eben noch einmal eine spezielle Sache, ich bin auch gespannt wie das bei mir wird, wenn es einmal soweit ist. Ich wünsche Dir Alles Gute und drücke die Daumen! :) Liebe Grüße :)
Rosa
24.07.2017 - 23:35
Hi Maikikii, ich habe auch eine Schilddrüsenunterfunktion. Hast Du Dich schon einmal mit dem Thema "Gluten und Hashimoto" auseinandergesetzt? Eine Glutenunverträglichkeit drückt sich nicht immer in Bauchkrämpfen und Durchfall aus, wie es viele meinen. Oftmals steht Gluten im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto. Frag' da noch einmal bei Deiner Ärztin nach – ich bin Ernährungsberaterin und stoße oft auf genau diesen Fall, da ich durch meine eigene Unterfunktion oft daran denke das zu berücksichtigen. Viel Erfolg und alles Gute, Rosa von www.food-lifestyle-facts.de
Maikikii
25.07.2017 - 15:26
Liebe Rosa, Vielen lieben Dank für dein Feedback und deinen Tipp! Ja, ich habe schon daran gedacht, dass ich Gluten vielleicht lieber weglassen sollte, war mir aber bisher ehrlich gesagt nicht ganz sicher. Meine Ärztin meinte, dass es nicht unbedingt einen Grund dafür gäbe und ich habe auch gelesen, dass man Gluten nur weglassen muss, wenn man wirklich Zöliakie hat. Bin da momentan echt unentschlossen und muss mich aber auf jeden Fall dazu nochmal weiter informieren. Liebe Grüße :)
sanya
30.07.2017 - 05:05
danke dir für den tollen bericht! ich bin super gespannt wie es dir damit bald geht! :) ich selber möchte auch unbedingt loskommen von den tabletten. ich nehme 125l-thyroxin und gut geht's mir trotzdem nicht komplett. bei mi ist nur noch ca ein drittel an gesundem schilddrüsengewebe da weshalb mir meine logik sagt: "wie soll ein drittel schilddrüse denn alleine genügend hormone herstellen?"aber du schreibst dass deine auch schon angegriffen ist...kann das also funktionieren? ich habe gerade leider keine verfügbaren guten ärzte da ich langzeit reise :) und was heißt ausschleichen denn konkreter? jeden monat wie viel gramm runter? oder wie misst du das? ich habe mich auch schon super viel mit dem thema beschäftigt , ernährung, lebensstil umgestellt, nährstoff aufgefüllt etc...der letzte schritt fehlt nur noch..keine abhängigkeit von doofen tabletten meh! :D freu mich schon auf eine antwort...:) dein bericht kommt gerade genau zur richtigen zeit :) lieben gruss und danke, dana
Maikikii
09.08.2017 - 20:15
Liebe Sanya, Vielen lieben Dank für deine tollen Worte und dein positives Feedback! :) Nun, es geht bei mir darum, zu schauen, inwiefern sich die Schilddrüse wieder regenerieren kann und einen Zustand herbeizuführen, der es zulässt, dass sie wieder mehr Hormone produziert. Das so in Kurzform. Allerdings steckt da eben ganz viel dahinter. Es geht bei mir nicht nur um eine Schilddrüsenunterfunktion, sondern mehr um die Autoimmunerkrankung Hashimoto. Manche Menschen mit Hashimoto müssen gar nicht behandelt werden, manche eben schon. Und ich probiere zusammen mit meiner Ärztin aus, inwiefern es bei mir möglich ist, ohne Medikamente zu leben. Ausschleichen heißt, ich reduziere die Dosis langsam Schritt für Schritt, um am Ende das Medikament ganz weglassen zu können. Wir machen das bei mir in 25er Schritten. Ca. alle 8 Wochen gehe ich mit der Dosis um 25 runter und dann wird auch jedes Mal Blut abgenommen, um zu schauen wie meine Werte aussehen. So machen wir das bei mir, deshalb kann ich natürlich nur von mir und meinen Erfahrungen bzw. meinem Weg schreiben und keine Empfehlungen geben. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen. Gerne kannst du meinen Blog weiterverfolgen, ich werde nach und nach Beiträge zu meinem Versuch veröffentlichen. Dir Alles Gute! Liebe Grüße :)
Sascha
12.08.2017 - 23:51
Hallo, ich habe auch Hashimoto. Das wurde bei mir im April festgestellt. momentan nehme ich die 75er von Hexal. Infolgedessen bin ich sehr an deinen persönlichen Erfahrungen interessiert. Darf ich fragen, welche Ernährungsform du in deiner Therapie führst ? und welche Supplemente du nimmst ? Ich wäre dir dankbar für ein paar Antworten :)
Maikikii
14.08.2017 - 12:02
Hi Sascha, Vielen Dank für dein Feedback! Momentan achte ich darauf, dass ich möglichst keine verarbeitete Lebensmittel zu mir nehme und alles selbst frisch zubereite. Außerdem kaufe ich fast ausschließlich Bio und regional ein. Ich achte zudem darauf, dass ich nicht so viel Milchprodukte esse und auch möglichst glutenfrei lebe. Zu all dem trinke ich ca. 3 Liter Wasser am Tag. Ich werde aber mal schauen, ob ich mich nicht in nächster Zeit mal an das sogenannte Autoimmunprotokoll heranwage :) Ich nehme momentan Zink, Selen, Vitamin B12 (nur alle 2 Tage) und Magnesium ein. Das alles ist aber sehr individuell und muss auch so behandelt werden. Deshalb mache ich das alles immer nach Rücksprache mit meiner Ärztin. Ich hoffe, ich konnte deine Fragen beantworten :) Alles Gute Dir! Liebe Grüße
Natalie
12.10.2017 - 19:32
Also ich habe auch vor drei tagen meine Tabletten abgesetzt und sie durch Schweinextrakt ersetzt, dazu tu ich Intervallfasten seit 1 Woche und nehme mehr als 3 Monate Nahrungsergänzungsmittel, Sepia und schüssler salze zu mir. Heute morgen wachte ich auf und konnte kaum noch etwas sehen alles war verschwommen, ich fühle mich den ganzen tag als würde ich einen mega Kater vom feiern haben,ich kriege kaum Luft , ich habe stimmungsschwankungen , Kopfschmerzen und pickel bekommen wohlgemerkt alles seit nur drei tage des absetztens des l-Thyroxin. Mir wird leider bewusst dass ich ohne l-Thyroxin nicht mehr leben werden kann, ich habe auf gute dinge gehofft und war sehr positiv gestimmt da ich dieses Präparat eigentlich erst seit 2,5 jahren nehme und meine werte normal sind und entzündungswerte auch bestehen.
Maikikii
24.10.2017 - 12:21
Hi Natalie, Vielen lieben Dank für deine offenen Worte und das Teilen deiner Erfahrung! Schade, dass es mit dem Absetzen nicht geklappt hat. Ich hoffe, du hast das zusammen mit einem Arzt gemacht und nicht auf eigene Faust. Schließlich hören sich deine Symptome nicht gerade leicht an. Ich denke mal, dass es bei manchen Menschen klappen kann und es bei manchen eben nicht funktioniert. Dir dennoch Alles Gute! Liebe Grüße :)
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