Intervallfasten I Meine Erfahrungen mit der 16:8 Methode

intervallfasten Lifestyle

 

Intervallfasten – schon mal gehört? Ich habe diese spezielle Art zu fasten vor einigen Wochen für mich entdeckt. Ich konnte eine Weile keinen Sport machen und habe nach einer Methode gesucht, wie ich trotz Sportpause etwas abnehmen und mich wieder wohlfühlen kann. Bei dieser Suche bin ich auf Intervallfasten gestoßen. Irgendwann hatte ich diesen Begriff zwar schon mal aufgeschnappt, mich jedoch nicht weiter darüber informiert, geschweige denn nachgeschaut, was das überhaupt ist. Hätte ich mal machen sollen! Intervallfasten hat sich nämlich für mich als die perfekte Fastenmethode entpuppt und ich bin super froh, dass ich darauf gekommen bin. Jetzt möchte ich euch von dieser tollen Fastenart erzählen und meine Erfahrungen mit euch teilen. Vielleicht ist das ja auch etwas für euch.

 

 

Intervallfasten I Was ist das?

Intervallfasten, auch bekannt als intermittierendes Fasten (vielleicht habt ihr das ja schon mal gehört) ist eine Fastenart, bei der man in einem bestimmten Rhythmus isst und fastet. Beim Intervallfasten habt ihr ein gewisses Zeitfenster, in dem ihr Nahrung aufnehmt und ein gewisses Zeitfenster, in dem ihr fastet und nichts esst. Diese beiden Phasen führt ihr dann in einem regelmäßigen Rhythmus durch, der möglichst immer konstant bleiben sollte. Während der Phase der Nahrungsaufnahme dürft ihr alles essen, was ihr wollt. Das heißt, es gibt bei dieser speziellen Ernährungsform keine Verbote wie bei einer Diät. Möchtet ihr mit dem Intervallfasten möglichst viel abnehmen, solltet ihr natürlich trotzdem auch in dieser Phase auf eure Ernährung achten. Heißt, weniger Kohlenhydrate, möglichst selbst kochen, frische Zutaten verwenden, etc. Aber generell ist nichts verboten. Während der Phase des Fastens sind gar kein Essen und nur Wasser, ungesüßter Tee und Kaffee erlaubt.

 

Intervallfasten I Intermittierendes Fasten

 

Die Intervallfasten 16:8 Methode

Beim Intervallfasten gibt es verschiedene Methoden, wie man das spezielle Fasten durchführen kann. Ich habe mich für die sogenannte 16:8 Methode entschieden, deshalb möchte ich euch auch genau diese vorstellen. Beim Intervallfasten 16:8 habt ihr eine 16-stündige Fastenphase und eine 8-stündige Essensphase. Das heißt, ihr esst 16 Stunden lang nichts und trinkt eben nur Wasser, Tee und Kaffee, wenn ihr möchtet, und wenn diese Fastenphase endet, dürft ihr 8 Stunden lang essen. Das Tolle an der 16:8 Methode ist: Ihr könnt das Intervallfasten super einfach in euren Alltag integrieren. Ihr esst zum Beispiel sehr früh zu Abend, danach bis zum nächsten Morgen nichts mehr und dürft dann wieder etwas zu euch nehmen. Oder ihr esst ganz normal etwas später zu Abend, danach bis zum nächsten Tag nichts mehr, lasst das Frühstück einfach ausfallen und esst erst zur Mittagszeit etwas. Ihr könnt die Zeiten so festlegen, wie ihr das möchtet, wie es am besten zu euren Essgewohnheiten passt und euch guttut.

So könnte das Intervallfasten beispielsweise für euch aussehen:

  • Essen von 10 – 18 Uhr I Fasten von 18 – 10 Uhr

oder

  • Essen von 8 – 16 Uhr I Fasten von 16 – 8 Uhr

Wie gesagt, ihr schaut, wie es euch am besten reinpasst. Das oben sind nur zwei Beispiele, wie ihr es von den Zeiten her machen könnt. Seid ihr sowieso nicht so die Frühstücker, nehmt gerne die erste Variante. Braucht ihr unbedingt morgens etwas zum Frühstücken, dann nehmt am besten Variante zwei. Wichtig ist nur, dass ihr möglichst die gleichen Zeiten jeden Tag einhaltet und nur mal etwas verschiebt, wenn es nicht anders geht. Besser ist auch, das Abendessen so früh wie möglich zu sich zu nehmen, dass euer Körper im Schlaf nicht zu sehr mit der Verdauung zu tun hat, ihr gut schlafen und euch im Schlaf gut regenerieren könnt. Oftmals wird auch für Frauen empfohlen, die Fastenphase nur 14 Stunden lang durchzuführen. Das soll hormonell bedingt für Frauen besser sein. Viele Frauen haben aber mit der 16-stündigen Fastenphase kein Problem, von daher ist das komplett euch überlassen. Experten raten auch dazu, dass Frauen das Intervallfasten nur an 3-4 Tagen in der Woche anwenden sollen und Männer dagegen können es auch ruhig 5 Tage durchführen. Das soll wohl evolutionsbedingte Gründe haben. Intermittierendes Fasten könnt ihr insgesamt übrigens so lange ihr mögt durchführen – und natürlich solange es euch guttut.

 

Intervallfasten I Die wichtigsten Infos

-> Klickt hier, um euch die ganze Infografik downzuloaden, so dass ihr jederzeit darauf zugreifen könnt.

 

Die Intervallfasten Vorteile

Jetzt fragt ihr euch vielleicht, warum ihr überhaupt intervallfasten sollt. Kann ich verstehen. Und deshalb möchte ich euch natürlich nicht die Vorteile des intermittierenden Fastens vorenthalten. Von meinen persönlichen positiven Erfahrungen damit, erzähle ich euch weiter unten.

Wie schon erwähnt, könnt ihr mit dieser Fastenart abnehmen. Je nach Durchführung der Ernährung innerhalb des Fastens mehr oder weniger. Aber es gibt noch mehr gute Gründe für das Intervallfasten. Allgemein kann man sagen, dass Intervallfasten sehr gesund für uns ist. Die Einschränkung der Nahrungsaufnahme, also die Tatsache, dass wir weniger essen und nicht ständig überfressen sind, soll sich positiv auf unsere Lebenserwartung auswirken. Des Weiteren wird angenommen, dass uns intermittierendes Fasten helfen kann, das Risiko für bestimmte Erkrankungen zu senken und bereits bestehende Krankheiten einzudämmen sowie deren Symptome zu reduzieren. All das wurde mit Nagetieren getestet und man kann zwar nicht sagen, dass das auch bei uns Menschen genauso der Fall ist, ABER: Die Form der Ernährung, also, dass wir nicht ständig etwas zu essen parat haben und uns sozusagen nicht überfressen, sondern auch mal etwas „hungern“ soll der Ernährung aus der Steinzeit ähneln. Und wie ihr vielleicht wisst, soll unser Körper dieser Ernährung immer noch am ehesten angepasst sein und deshalb soll uns das auch guttun. Außerdem heißt es, unser Körper widmet sich mehr der Reparation von kranken oder kaputten Zellen, wenn er nicht mit der Verdauung beschäftigt ist. Da Verdauung ein sehr großer Arbeitsaufwand für unseren Körper bedeutet, kann er sich nicht gleichzeitig beidem zu hundert Prozent widmen. Deshalb ist es gut, eine Phase des Fastens und der „Nicht-Verdauung“ zu haben, in der sich unser Körper sehr gut regenerieren und selbst heilen kann. Warum das einer der wichtigsten Vorteile für mich beim Intervallfasten ist, erfahrt ihr gleich.

 

 

Meine Intervallfasten Erfahrungen

Ich habe das Intervallfasten nun einige Wochen gemacht und es für mich wirklich für gut befunden. Deshalb möchte ich euch natürlich von meiner Fastenzeit und meinen Erfahrungen damit berichten. Ich will euch erstmal erzählen, wie ich für mich das intermittierende Fasten umgesetzt habe, euch dann sagen, was es mir persönlich gebracht hat und zum Schluss mein Fazit mit euch teilen.

 

Meine Intervallfasten Erfahrungen

 

So habe ich das Intervallfasten durchgeführt

Nun zu meiner Geschichte mit dem Intervallfasten. Ich faste jetzt seit 4 Wochen, eine kleine Pause zwischendurch abgezogen. Wie ich ja bereits erwähnt habe, führe ich die 16:8 Methode durch. Für mich ist das einfach die passendste Methode. Ich kann sie ohne große Einschränkungen oder Umstellungen in meinen Alltag integrieren und mir so ganz einfach was Gutes tun. Mein Fasten-Essens-Rhythmus gestaltet sich meistens so:

  • Essen von 12 – 20 Uhr I Fasten von 20 – 12 Uhr

Meistens, das heißt, es kommt auch hin und wieder mal vor, dass sich die Zeiten um eine Stunde verschieben. Anfangs habe ich das Intervallfasten jeden Tag gemacht. Erst als ich nach 2 Wochen mitbekommen habe, dass Frauen das nur 3-4 Tage in der Woche machen sollten, habe ich es dementsprechend angepasst. Ich habe in den 8 Stunden auf nichts verzichtet, also auch mal was Süßes gegessen und getrunken, allerdings darauf geachtet, etwas weniger Kohlenhydrate zu essen und ansonsten nur frische Zutaten selbst zubereitet. Da das aber sowieso schon meiner normalen Ernährung, die ich so führe, entspricht, war das für mich sehr einfach und bedeutete für mich keine großen Verbote. In der Fastenzeit habe ich Wasser, ungesüßten Tee und zuckerfreie Getränke getrunken und morgens meinen Kaffee mit Milch. (Ich weiß, Milch ist nicht gerade das Beste, aber im Kaffee brauche ich sie einfach.) Klar hatte ich am Anfang in der Fastenphase noch etwas Hunger und Gelüste, das hat sich aber wirklich innerhalb von 3 Tagen gelegt. Im Moment mache ich immer noch intermittierendes Fasten und ich werde es einfach solange tun, wie es mir guttut.

 

Das hat mir Intermittierendes Fasten gebracht

Ich habe das Intervallfasten wirklich für mich entdeckt. Ich kann es nicht nur ganz einfach in meinen Alltag integrieren und so auch problemlos dabeibleiben, sondern es hat mir auch schon sehr viel gebracht und tut mir super gut. Zum einen habe ich damit wirklich ein wenig abgenommen und das, obwohl ich keinen Sport machen konnte. Ich kann euch leider nicht sagen, wie viel Gewicht in den 4 Wochen jetzt genau runter ist, da ich mich so gut wie nie wiege. Aber ich habe es im Spiegel gesehen und an meinen Hosen gemerkt. Die Erfolge waren also definitiv da!

Intermittierendes Fasten hat mir aber noch mehr gebracht. Ich fühle mich besser. Ich fühle mich einfach nicht mehr so überfressen und ständig aufgebläht, sondern richtig gut. Etwas weniger an Essen tut mir also echt gut. (Und meiner Verdauung tat das übrigens keinen Abbruch. Falls das jemanden interessiert.)

Und welcher der Vorteile ist nun wie angekündigt für mich sehr wichtig? Es ist die Tatsache, dass sich mein Körper in der langen Fastenphase meinen kaputten und kranken Zellen widmen kann. Da ich die Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis habe, ist es für mich besonders wichtig, dass mein Körper sich gut regenerieren und reparieren kann. Da durch mein fehlgeleitetes Immunsystem meine körpereigenen Zellen angegriffen werden, in diesem Fall die der Schilddrüse, ist eine Reparatur bei mir natürlich äußerst wichtig. Außerdem gibt es durch die Erkrankung noch weitere Baustellen im Körper, die es nötig haben, repariert zu werden. Also verlasse ich mich auf die Erkenntnis und gebe meinem Körper die nötige Zeit für die Regeneration, die er braucht und gebe ihm in der Zeit nichts zu essen, damit er besser arbeiten kann. Und ich denke, das hilft.

Ich hatte bisher keine negativen Erfahrungen mit dem Intervallfasten 16:8. Anfangs konnte ich zwar nicht mehr so gut abends einschlafen, ich weiß aber nicht, ob das durch die Umstellung zum Intervallfasten zustande kam – anfangs habe ich ja noch jeden Tag gefastet, was ich dann ja reduziert hatte – oder ob es dafür einen anderen Grund gab. Jetzt kann ich jedenfalls wieder sehr gut einschlafen. Und ansonsten kann ich beim Intervallfasten über nichts klagen.

 

Mein Fazit zum Intervallfasten ist positiv

 

Mein Fazit zum Intervallfasten 16:8

Was es Positives für mich gebracht hat, habt ihr ja jetzt gelesen. Und auch, dass es mir nichts Negatives gebracht hat. Ich habe etwas abgenommen, wie ich das wollte, bin nicht mehr ständig aufgebläht und fühle mich einfach pudelwohl. Und ich glaube daran, dass es meinem Körper hilft, besser mit meiner Erkrankung Hashimoto umzugehen. Deshalb ist mein Fazit absolut positiv! Ich kann euch das Intervallfasten mit der 16:8 Methode definitiv weiterempfehlen. Ihr könnt es ja einfach mal ausprobieren und selbst schauen, was es euch bringt und wie es euch damit geht. Ich werde jedenfalls erstmal damit weitermachen und das wie gesagt so lange, wie es mir Positives bringt und guttut.

 

 

Habt ihr noch Fragen zum Intervallfasten 16:8 oder schon eigene Erfahrungen mit der Fastenmethode gemacht? Dann schreibt mir gerne unten in die Kommentare! Ich freue mich auf euer Feedback!

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