#Hashimoto: Leben ohne L-Thyroxin I Der Versuch ist beendet!

mein versuch ohne l-thyroxin zu leben ist beendet Lifestyle

 

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Im Titel könnt ihr ja bereits lesen, worauf dieser Beitrag hinausläuft. Es gibt allerdings einiges dazu zu erzählen und zu erklären. Diese Entscheidung zu treffen war nicht leicht. Im Gegenteil. Dennoch musste ich sie aus bestimmten Gründen treffen...

Im vorerst letzten Beitrag zu meiner Serie #Hashimoto zeige ich euch meine Laborwerte mit der L-Thyroxin Dosis von 50 Mikrogramm, erzähle euch von meiner Arztbesprechung und der einen Tatsache: Mein Versuch, ohne L-Thyroxin zu leben, ist beendet!

Natürlich verrate ich euch all die Gründe, die dazu führten, dass ich meinen Versuch abbrechen musste. Glaubt mir, es war nicht einfach, den Versuch zu beenden, aber es musste eben sein. Wie es dazu kam, wie es mir nun damit geht und wie es mit den Hormontabletten für mich weitergeht, das erfahrt ihr jetzt.

 

 

Die letzten Tage meines Versuchs

Dass ich mir nicht sicher bin, ob mein Versuch, ohne L-Thyroxin zu leben, weitergehen kann habe ich euch im vorherigen Beitrag zu meinem Versuch geschrieben. Irgendwie hat sich ein Ende des Versuchs schon etwas angekündigt, aber zu dem Zeitpunkt dachte ich noch nicht, dass es wirklich vorbei sein wird. Erst einmal ging es mit dem üblichen Vorgehen weiter.

 

Blutabnahme & Laborwerte

Ich war wie immer nach 8 Wochen bei der Blutabnahme. Zuerst mussten wir die Schilddrüsenwerte feststellen, um zu entscheiden, ob und wie es weitergeht. Außerdem hatten meine Ärztin und ich uns vorgenommen, auch die Vitamin D-, Vitamin B12- und die Leberwerte zu checken. Deshalb wurde mein Blut auch auf diese Werte überprüft. Ich war also zur Blutabnahme bei meiner Ärztin und einige Tage später dann zur Besprechung.

Meine Laborwerte mit der Einnahme von L-Thyroxin 50 sahen so aus:

  • TSH-Wert: 12.45
  • fT4-Wert: 11.9

Mein TSH-Wert, der die Schilddrüsenfunktion widerspiegelt, ist also um das Doppelte gestiegen und somit deutlich erhöht. Mit meinem Wert über 12 habe ich die aktuelle Toleranzspanne ausgereizt und liege damit nun im akuten Behandlungsbereich. Mein ft4-Wert, der eine Schilddrüsenunterfunktion anzeigt, ist nur ganz minimal gestiegen und liegt demnach immer noch im Normalbereich.

Mein Werte von Vitamin B12 und D liegen noch ganz knapp im Normalbereich. Ich habe also keinen akuten Mangel.

Meine Leberwerte waren alle wieder in Ordnung.

 

#Hashimoto: Die letzten Tage meines Versuchs...

 

Termin beim Arzt

Nachdem mein Blut im Labor untersucht wurde, hatte ich bei meiner Ärztin einen Termin zur Besprechung.

Vorab: Auch, wenn die Vitamin B12- und D-Werte in Ordnung waren, lagen sie dennoch an der Grenze. Meine Ärztin riet mir deshalb dazu, das Vitamin B12 weiterhin so zu nehmen wie vorher und Vitamin D zusätzlich jetzt über die Winterzeit einzunehmen. Das heißt, jeden zweiten Tag eine Vitamin B12- und jeden Tag eine Vitamin D-Tablette.

Meine Leberwerte waren ja alle wieder in Ordnung, von daher alles gut. Meine Ärztin sagte, dass die Abweichung beim letzten Mal eventuell durch die Impfung, die ich damals einige Tage vor der Blutabnahme bekam, entstand.

Nun zu den wichtigsten Faktoren, zu den Schilddrüsenwerten. Meine Ärztin meinte, dass mein TSH-Wert nun in einem Bereich liegt, in dem man einen Hashimoto-Patienten behandelt. Sie sagte aber auch, dass mein ft4-Wert noch im Normalbereich liegt und die weitere Behandlung deshalb in zwei verschiedene Richtung gehen kann.

Ich kann den Versuch, ohne L-Thyroxin zu leben, beenden oder ich kann ihn fortführen, erklärte mir meine Ärztin. Die Entscheidung lag bei mir. Meine Ärztin meinte zwar, dass ich den Versuch weiterführen könnte, wenn ich wollen würde, weil eben mein ft4-Wert noch im Normalbereich liegt und es mir sonst auch gut geht, dass sie mir aber eher dazu raten würde, den Versuch zu beenden. Schließlich ist der TSH-Wert deutlich gestiegen und die Tendenz würde so aussehen, dass der Wert nur noch immer weiter und weiter steigen würde. Irgendwann würde ich dann wohl klar spüren, dass meinem Körper eine L-Thyroxin Dosis von 50 nicht reicht. Die Aussichten sehen also nicht gut aus. Zudem fand meine Ärztin die Tatsache, dass ich Haarausfall bekommen habe, gar nicht gut und meinte, dass ich mir das nicht antun sollte. Außerdem sprachen wir dann auch noch über das Thema Schwangerschaft. Sollte ich in Zukunft irgendwann schwanger werden wollen, müsste ich höchstwahrscheinlich L-Thyroxin einnehmen, auch wenn ich vorher geschafft habe, es auszuschleichen. Ohne L-Thyroxin und zudem mit diesen Blutwerten wird es schwierig werden, schwanger zu werden oder gar nicht erst funktionieren. Auch diese Aussichten sehen also nicht gut aus. Was macht es für einen Sinn, wenn ich es schaffe, jetzt ohne L-Thyroxin zu leben und dann aber in naher Zukunft die Hormontabletten wieder nehmen muss, weil ich schwanger werden möchte? Und das möchte ich definitiv irgendwann. Natürlich macht das – zumindest für mich – keinen Sinn. Das meinte auch meine Ärztin.

Dennoch war es natürlich meine Entscheidung, den Versuch fortzuführen oder zu beenden.

 

 

Die Entscheidung: Der Versuch ist beendet!

Ich habe mich entschieden: Der Versuch, ohne L-Thyroxin zu leben, ist beendet. Zumindest vorerst. Ich weiß nicht, wie es in ein paar Monaten oder Jahren aussieht. Zum jetzigen Zeitpunkt geht es mit meinem Versuch erstmal nicht mehr weiter. Auch, wenn es mir schwerfällt, ich denke, es ist besser so. Warum genau ich den Versuch abbreche, erkläre ich euch jetzt.

 

#Hashimoto: Ich beende meinen Versuch.

#Hashimoto: Ich hatte wichtige Gründe für den Abbruch meines Versuchs.

 

Die Gründe

Die Aussichten sehen nicht gut aus, die Werte sind auch nicht optimal. Zudem würde mir die Sache mit der Schwangerschaft sowieso dazwischengrätschen. Und dann ist da auch noch der Haarausfall. Und das ist wohl der größte Grund, warum ich meinen Versuch beende.
Am Anfang empfand ich es als gar nicht so schlimm, dass mir einige Haare ausfielen. Mit der Zeit belastete es mich aber dann doch sehr und ich fand es einfach gruselig, dass so viele gesunde Haare in der Bürste, auf dem Boden, im Bett und einfach überall waren. Zeitweise hatte ich wirklich schon das Gefühl, man kann meinen Haarausfall sehen. Ich fühle mich damit wirklich unwohl. Das habe ich ja auch bereits im letzten Beitrag beschrieben. Der Haarausfall zeigt mir zudem, dass irgendetwas nicht stimmt. Es scheint, dass mein Körper unter der niedrigen Dosis L-Thyroxin leidet und eben nicht mehr so funktioniert, wie er soll. Das kann und möchte ich nicht einfach ignorieren. Außerdem hatte ich ja gesagt, dass der Versuch, ohne L-Thyroxin zu leben, nur funktioniert, wenn gesundheitlich alles in Ordnung ist und mein Körper trotzdem normal arbeitet. Und das ist eben nicht mehr der Fall. Und wer weiß, was vielleicht noch dazukommen würde, würde ich die L-Thyroxin Dosis weiter reduzieren. Das möchte ich ehrlich gesagt nicht herausfinden. Somit steht meine Entscheidung fest. Ich breche den Versuch ab.  

 

 

So geht es für mich jetzt weiter

Jetzt da der Versuch beendet ist, möchtet ihr bestimmt wissen, wie es für mich weitergeht. Welche L-Thyroxin Dosis nehme ich jetzt? Welche Maßnahmen treffe ich nun? All das möchte ich euch natürlich mitteilen.

Meine Ärztin und ich haben uns dazu entschieden, dass ich nun die L-Thyroxin Dosis wieder erhöhe, erstmal auf 75 Mikrogramm. Wir schauen jetzt, wie es mir mit dieser Dosis geht und inwiefern sich die Werte bessern. Eine Blutabnahme wird dann wieder in ca. 8 Wochen sein. Dann werden wir sehen, ob die Dosis ausreicht oder ob wir auf 100 erhöhen müssen. Ich würde mich sehr freuen, wenn mir 75 Mikrogramm ausreichen und ich nicht mehr auf 100 hochgehen müsste. Dann hätte ich es wenigstens geschafft, die Dosis ein wenig zu reduzieren. Ein kleiner aber feiner Erfolg. Ich freue mich aber jetzt mal nicht zu früh, sondern warte den nächsten Termin einfach ab. Wir werden im Endeffekt jetzt versuchen, mich wieder optimal einzustellen. Laut meiner Ärztin sollte das auch nicht allzu lange dauern.

 

So geht es mir damit

Seit einigen Tagen nehme ich nun das L-Thyroxin 75. An meinem psychischen Gemütszustand hat sich nichts verändert. Es geht mir seelisch immer noch gut, wie auch schon bei der niedrigeren Dosis.

Was sich deutlich verbessert hat, ist der Haarausfall. Ziemlich schnell, nach nur wenigen Tagen, habe ich bereits festgestellt, dass mir nicht mehr so viele Haare ausfallen. Das Ganze normalisiert sich also gerade wieder, zum Glück.

Auch, wenn ich ein bisschen traurig bin, dass ich den Versuch beenden musste und mir die Entscheidung dazu nicht leichtfiel, bin ich doch auch einerseits froh. Ich habe zwar irgendwie verloren und hatte ehrlich gesagt auch mehr von meinem Körper und mir erwartet, aber ich habe ja auch zu Beginn direkt gesagt, dass ich nicht enttäuscht sein möchte, wenn das alles nicht klappt. Und deshalb werde ich das jetzt auch nicht sein. Wie gesagt bin ich auch froh, denn mein Körper funktioniert wieder fast normal und meine Haare bleiben auf dem Kopf, das fühlt sich gut an. Ich fühle mich gut.

 

#Hashimoto: Es geht positiv für mich weiter.

 

 

Mein Fazit zum Versuch

Zum Schluss möchte ich euch noch kurz mein Fazit zu meinem Versuch, ohne L-Thyroxin zu leben, mitteilen. Auch, wenn mein Versuch jetzt erstmal nicht gekappt hat, bin ich doch froh, ihn angegangen zu sein. Der Versuch bzw. das Ausschleichen des L-Thyroxins hatte keinerlei dauerhafte negative Auswirkungen auf mich, meine Schilddrüse, meinen Körper. Der Versuch hat mir im Endeffekt nicht geschadet. Meine Ärztin meinte, dass mein Versuch vielleicht sogar etwas Positives bewirkt haben könnte. Es könnte sein, dass ich durch die Reduzierung der L-Thyroxin Dosis meine Schilddrüse ein bisschen anregen konnte, wieder etwas mehr zu arbeiten und sich ein bisschen zu regenerieren. Das werden wir aber erst mithilfe der nächsten Prüfung meiner Blutwerte sowie einer Ultraschalluntersuchung, die wir im nächsten Jahr machen, herausfinden. Ich bin schon sehr gespannt, ob sich mein Versuch tatsächlich positiv auf meine Schilddrüse ausgewirkt hat. Wir werden sehen. Jedenfalls bereue ich nicht, den Versuch, ohne L-Thyroxin zu leben, unternommen zu haben und bin einfach froh, dass ich es probiert habe. Durch den Versuch habe ich mich nämlich tiefer in die ganze Materie Hashimoto eingelesen, viel Neues gelernt und mitgenommen. Das ist mir definitiv richtig viel wert.

 

#Hashimoto: Mir geht es gut.

 

Was ich noch sagen möchte:

Ich hoffe, ihr könnt meine Entscheidung, den Versuch zu beenden, verstehen und ich danke euch schon mal von Herzen für euer Verständnis und ebenso für eure tolle Unterstützung!

 

 

Möchtet ihr wissen, wie es bei mir weitergeht und trotz des Abbruchs meines Versuchs weiterhin allgemeine sowie persönliche Themen zu Hashimoto auf meinem Blog lesen? Dann schreibt mir das doch gerne unten in die Kommentare! Ich freue mich, mein Leben mit Hashimoto weiterhin mit euch zu teilen! 

 

 

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Und das erfahrt ihr auf dem Hashimotokongress:

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Ich freue mich, wenn ihr euch anmeldet und auch mit dabei seid. Bereits über 4.000 Hashis nehmen Teil und auch ich werde den Hashimotokongress gespannt verfolgen.

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Zhunami
23.11.2017 - 09:58
Auch ein gescheiterter Versuch ist eine wichtige Erfahrung, ich finde es gut, dass du ihn abgebrochen hast, das war eine reine Vernunftsentscheidung.
Maikikii
09.12.2017 - 10:29
Hi Zhunami, Vielen lieben Dank für dein tolles Feedback! Ich denke genauso. Liebe Grüße :)
Thomas
11.02.2018 - 09:59
Liebe Maikikii, ich hatte schon einmal angefangen dir zu schreiben, jedoch leider auf dem Handy, und dort reichte ein falscher Klick aus, um die komplette Nachricht verschwinden zu lassen :/ Erst einmal tut es mir für dich leid, das du deinen Selbstversuch nicht weiterführen kannst. Zumindest für die nächste Zeit, :) man weiss ja nie was noch so kommt. Aber ich befürworte deine Entscheidung! Sehe es auf jeden Fall nicht als Niederlage. Aber wie ich deinen Worten entnommen habe, hast du das auch nicht :) gut so !! Du hast es wenigstens probiert, und es hätte ja auch klappen können. Ich selbst musste meinen Versuch kurzzeitig unterbrechen. Es kam da leider was sehr privates dazwischen. Kurz angeschnitten eine Trennung nach über 6 Jahren Beziehung. Und mein Körper verlangte in dieser Zeit kaum was an Nahrung. Aber das ist eine Andere Gesichte.. Ich hab nun wieder dort angesetzt wo ich unterbrochen hatte. Ich habe mal den Jodgehalt und Tagesbedarf etc. gegengerechnet und mußte leider feststellen, das ich alleine mit wöchentlichen Fisch essen den Jodbedarf lange nicht decken kann. Dazu müßte ich jeden Tag ca. 100 Gramm Seelachs essen, und auch wenn mir Seelachs gut schmeckt :D wird mir alleine schon bei dem Gedanke doch etwas mulmig im Magen. Ich habe dann nach Lösungen gesucht, und bin eher durch Zufall fündig geworden. Vor nicht all zu langer Zeit bin ich auf die Idee gekommen mal selbst Sushi zu machen. Um genau zu sein Maki. Vor vielen Jahren hatte mich mein Bruder mal zum Sushi essen eingeladen, es war aber Damals leider nicht ganz so meines. Ich habe mich immer gefragt warum es mir nicht geschmeckt hatte. Mein Bruder vermutete das Wasabi dahinter, jedoch schmeckt mir Meerrettich eigentlich sehr gut. Reis sowie die anderen Zutaten mochte ich auch. Ich wusste also nicht wirklich warum es mir nicht schmeckte. Erst als ich nun selbst Sushi gemacht hatte, bin ich ziemlich schnell darauf gekommen. Es waren die Nori Algenblätter, die den für mich doch sehr gewöhnungsbedürftigen Gechmack hatten. Erinnert mich irgendwie an den Geruch von Fischfutter für Aquarien. Die Maki sind mir aber übrigens sehr gut gelungen :D Ich seh ich schweife schon wieder etwas ab :) Jetzt aber zum Eigentlichen. Ich lass auf der Verpackung was sehr Interessantes, nämlich einen Warnhinweis das der Jodgehalt sehr hoch sei, und man nur eine bestimmte Menge am Tag zu sich nehmen sollte. Nun hatte ich wohl endlich mein Superfood gefunden, mit dem ich es tatsächlich schaffen konnte den täglichen bedarf an Jod zu decken. Das Problem war für mich nur, wie schon Oben erwähnt der Geschmack. Die Menge die ich zu mir nehmen müßte war zu groß um diesem Geschmack zu entkommen. Ich hab dann aber weiter geforscht und entdeckt, das es Algenblätter mit einem 10-50 fachen Jodgehalt gibt, und Nori mit den Geringsten davon hat. Den absolut höchsten Jodgehalt haben Kombu Algen. Mal als Vergleich: Bei Nori liegt der Jodgehalt bei ca. 5-10mg Jod pro 100 Gramm, bei Kombu Algen liegt Dieser aber bei sage und schreibe 100-500mg pro 100 Gramm. Da der Tagesbedarf bei ca. 200 Mikrogramm Jod liegt, reicht also schon eine sehr kleine Menge aus :) Habe mir nun extra eine digitale Feinwaage bestellt, damit ich das ganze dann portionieren kann. Ich habe mich dann auch weiter mit dem Thema Japan, Gesundheit etc. auseinandergesetzt, weil ich sehr neugierig wurde. Und bin da dann auf eine Weitere Nahrungsergenzung gekommen. Na, um genau zu sein haben mich zwei Wege darauf zugeführt. Ich habe nämlich noch ein Problem mit dem auch du dich rumschlagen musstest. Du scheinst es aber wohl in Griff bekommen zu haben, was mich sehr für dich freut. Nämlich den Haarausfall. Ja auch wir Männer sind da, oder zumindest ich :P was eitel. Es stört mich doch schon sehr das sich die Geheimratsecken ausbilden, und auch oben das Haar sichtbar lichter wird. Ich bin jetzt 35, und um ehrlich zu sein ist mir das noch etwas zu früh um mir die Haare ganz abzurasieren. Sollte ich mal die 50-60 erreicht haben okay, dann laufe ich von mir aus auch rum wie Vin Diesel, Bruce Willis oder Jason Statham :D Aber nicht mit 35! Ich hab dem Haarausfall also den Kampf angesagt. Das erste war natürlich wie soll es auch anders sein "Regaine für Männer". Es ist halt aber eine ordentliche Chemiekeule, die man sich da auf die Kopfhaut schmiert, und dazu auch nicht gerade ganz günstig. Ich bin dann durch das das Internet einmal auf Sango Koralle gestossen, und dann auch noch auf Bockshornklee. Sango Koralle enthält wohl ganz viele Nährstoffe, unter anderem auch Magnesium und Calcium im perfekten Verhältnis. Was viele nicht wissen, Magnesium alleine einzunehmen kann dem Körper eher schaden, denn Magnesium braucht immer Calcium um eine positive Wirkung auf den Körper auszuüben, andersrum genau so. Ist nicht genügend Calcium vorhanden, wird es den Knochen, Nägeln, Zähnen und Haaren entzogen. Brüchige Nägel, dünner werdendes Haar etc. können dann halt die Folge davon sein. Also wer Magensium supplementiert, sollte auch gleichzeitig immer Calcium zu sich nehmen. Am Besten im Verhältniss von 2:1. Oder Wenigstens eine Tasse Milch dazu trinken. Aber auch durch die anderen Nährstoffe ist die Sango Koralle wohl sehr gut für den Körper. Die Sango Koralle wird wohl an einer Japanischen Insel, ich mein es war Okinawa, abgebaut, man nennt Sie auch die Insel der 100 Jährigen, da es dort so viele Menschen gibt die 100 Jahre oder älter werden. Man hat das wohl dann mal erforscht und herrausbekomen, das wohl das Wasser dort verantwortlich war das durch die Sango Koralle mit Nährstoffen angereichert wurde. Bei dem Abbau von dieser wird übrigens kein Korallenriff geschädigt, es handelt sich dabei um ein totes Riff. So, dann weiter zum Bockshornklee :) Dieser enthält das Phytohormon Diosgenin, das soll die Eigenschaft haben ein bestimmtes Derivat des Hormones Testosteron, um mal genau zu sein das Dihydrotestosteron, schweres Wort :) und dessen negative Wirkung auf unsere Haarfollikel unterbinden. Das Dihydrotestosteron greift wohl die Haarwurzel an, und diese verkümmert dann irgendwann bis die Haare immer dünner werden, und irgendwann dann halt leider kein Haar mehr nachwächst. Ich könnte wohl noch so einiges mehr berichten, aber ich sehe gerade das der Eintrag nun doch viel länger wurde als ich dachte. Ich sollte vielleicht mal darüber nachdenken selbst einen Blog zu starten :D Dafür hier noch eine kleine Liste, was ich derzeit an Nahrungsergänzungen supplementiere. 01. Bockshornklee (Diosgenin, Haare) 02. Sango Koralle (Calcium / Magnesium - ü.70 weitere Nährstoffe) 03. Vitamin D3 (Sonnenhormon, Psyche & Körper) 04. Algen (JOD) 05. Leinöl (Omega 3 Booster, Psyche und Körper) 07. OPC (Traubenkernextrakt) oder Traubensaft (Traubensaft, Direktgepresst) So liebe Maikikii :) Dann wünsch ich dir alles alles Gute, denk ich werde ab und an mal weiterhin auf deinem Blog vorbeischauen. Zumal ich erst auf dem PC-Browser gesehen hatte, das du ja auch aus Heilbronn kommst. Und ich dachte ich wär der einzige Bekloppte hier, der auf so Ideen kommt (net böse gemeint ;) Dachte noch bei ein paar von deinen Bildern "hmmmm.. die Gegend im Hintergrund sieht n bisschen aus wie bei mir hier :D" Dann ganz liebe Grüße aus Heilbronn nach Heilbronn !! Bis dann.. ich geh nun erst mal Frühstücken. Gruß Thomas :)
Maikikii
13.02.2018 - 15:30
Lieber Thomas, WOW! Vielen vielen Dank für dein ausführliches Feedback, deine ehrlichen Worte, die Tipps und dein Lob! :) Über solche persönlichen Kommentare freue ich mich immer ganz besonders! Und ja, du bist tatsächlich nicht der einzig Bekloppte hier ;) Ich finde das mit der Sango Koralle total interessant, werde mich da wohl mal ein bisschen reinlesen. Vielen Dank auch für deine Ermutigung! Wer weiß, vielleicht kann ich den Versuch ja irgendwann auch nochmal starten. Man weiß ja nie... Soweit geht es mir aber erstmal ganz gut und ich hoffe, dass es insgesamt noch besser wird. Mein Hormonhaushalt scheint nämlich noch etwas durcheinander zu sein. Aber das braucht eben seine Zeit, bis da wieder alles einigermaßen in Ordnung ist. Dir wünsche ich jedenfalls Alles Alles Gute! Ich hoffe, dass sich das mit dem Haarausfall bei dir auch bald wieder einspielt und bessert. Ich kann definitiv verstehen, dass das nicht schön ist - auch als Mann. Ich würde mich sehr freuen, wenn du ab und zu hier auf meinem Lifestyle Blog vorbeischaust :) Ich werde auch in Zukunft immer wieder über Themen zu Hashimoto schreiben, von daher könnte es für dich ja vielleicht weiterhin interessant bleiben. Alles Gute dir und viele liebe Grüße, Maikikii :)
Thomas
28.02.2018 - 09:59
Liebe Maikikii, sehr gerne, das freut mich ☺ Vielen lieben Dank, ich hoffe auch das ich das Problem in den Griff bekomme. Tatsächlich habe ich aber nun auch schon ein paar neue Häärchen entdecken können 🙂 halt noch sehr fein, aber hoffe das geht so weiter. Was die Jodzufur angeht, habe ich jetzt noch eine einfachere Lösung gefunden. Es gibt von einem Hersteller Tabletten einer Meeresalgen Unterart die zu denen gehört die ich erwähnt hatte. Laut Hersteller enthält eine Tablette 225 mikrogramm Jod. Und 250 Tabletten kosten gerade mal 4,99. Das hält mir dann für ca. 8 Monate 🙂 jetzt hab ich halt die Feinwaage umsonst gekauft 😄 aber bin froh das ich es nun so einfach habe 😏 Von den Vitamin D Tabletten merke ich leider nicht sehr viel, entweder ist mein Speicher so leer, das ich hätte viel höher dosieren müssen, oder die bringen einfach nicht den gewünschten Effekt. Aber da schwenke ich nun wohl auch um, und bin jetzt letzte Woche das erste Mal seit langem wieder in's MagicSun unter den Tiefenbräuner gegangen. Das tat richtig gut bei der Kälte da draußen. Hoffe es wird bald wieder wärmer 😋 dann bekomm ich auch wieder mehr Bewegung an der frischen Luft. Klar 😉 werde auf jeden Fall mal wieder reinschauen. Ganz liebe Grüße Thomas
Maikikii
12.03.2018 - 13:19
Lieber Thomas, freut mich sehr, dass es mit den Haaren wieder bergauf geht :) Ja, ich bin auch froh, wenn es wärmer wird. Dann werde auch ich wieder öfter draußen sein :) Alles Gute und bis bald mal wieder, liebe Grüße :)
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Maikikii ist der Name meines Blogs und bezeichnet gleichzeitig auch meine kleine Insel, auf der mein Blog zuhause ist. Es ist auch mein Spitzname und so schreibe ich hier als Maikikii über diverse Lifestyle-Themen. Bei mir erfahrt ihr Wissenswertes in Sachen Gesundheit, Beauty, Fitness & Fashion. Außerdem habe ich für euch ganz spezielle Reisberichte und Musikbeiträge von mir. Ab und zu lasse ich auch mal meinen Gedanken zu dem ein oder anderen Thema freien Lauf.
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