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Gesundheit & Familie

Gesundheit 20. August 2017

#Hashimoto: Leben ohne L-Thyroxin I Mein Versuch I Woche 1-7

ohne l-thyroxin leben, mein versuch woche eins bis sieben

Weiter geht’s mit meiner Serie #Hashimoto! Nach einiger Zeit, in der ich nun das L-Thyroxin langsam auszuschleichen versuche, kann ich euch einiges berichten. Bevor ich euch aber erzähle, wie es mir in den ersten sieben Wochen meines Versuchs ergangen ist, möchte ich euch kurz darüber aufklären wie ich meinen Versuch überhaupt durchführe.

 

 

So führe ich meinen Versuch durch

Um einen solchen Versuch durchzuführen, bedarf es einiger verschiedener Schritte. Man hat quasi gleich mehrere Baustellen, auf denen man arbeiten muss. Es geht nicht nur einfach darum, direkt das L-Thyroxin abzusetzen. Wir müssen uns speziell den Darm, die Ernährung und auch die gesamten Lebensumstände anschauen. Je nach individueller Bedürfnisse, muss dann an einzelnen Stellen gearbeitet und damit eventuell auch einiges umgestellt werden. Alles muss Schritt für Schritt ablaufen. Man kann nicht einfach von heute auf morgen ohne L-Thyroxin leben.

Darmsanierung

Beim Thema Darmsanierung entschieden meine Ärztin und ich uns für das Mittel Mutaflor. Dieses probiotische Medikament musste ich für einige Wochen nehmen.

Ernährung

Ich setze auf eine gesunde Ernährung, bei der ich möglichst nur frische, unverarbeitete Lebensmittel selbst zubereite. Zudem sollten die Nahrungsmittel am besten regional sowie biologisch sein. Weiterhin achte ich darauf, nicht so viele Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Die Ernährung entspricht in etwa der bekannten Hashimoto Ernährung. Meine Ärztin ist der Meinung, dass es nicht notwendig sei, auf die Autoimmunprotokoll-Ernährung (spezielle Ernährung, die bei Hashimoto-Patienten als besonders verträglich gilt) umzustellen und auch, dass kleine Ausnahmen wie zwischendurch eine Süßigkeit naschen oder Essengehen im Restaurant definitiv drin sind. Sie meint, es sei wichtig, sich da psychisch nicht zu sehr zu stressen. Solange man sich also hauptsächlich gesund ernährt, sind kleine Ausnahmen nicht schlimm. Der gesunden Ernährung sollte aber an sich schon nachgegangen werden, da der Darm mit guten Lebensmitteln gefüttert werden muss.

Nahrungsergänzungsmittel

Zusätzlich zum Mutaflor nehme ich jeden zweiten oder dritten Tag Vitamin B12 zu mir. Ich hatte zwar keinen Mangel, aber meine Ärztin meinte, ich solle ab und zu eine Tablette davon nehmen, um ein gutes Level halten zu können.

Seit Woche 6 meines Versuchs nehme ich übrigens noch Heilerde-Kapseln zu mir. Die Heilerde bindet und neutralisiert Schadstoffe aus der Nahrung und wirkt so unterstützend bei der Darmsanierung. Ich habe selbst einfach entschieden, dieses Mittel zu nehmen, denn ich denke, es ist gut und schaden kann es eigentlich nicht.

 

Stressvermeidung ist bei Hashimoto super wichtig!

 

Stress

Eine große Rolle spielt auch die Stressvermeidung. Auch diese ging ich an, denn es wurde sowieso höchste Zeit und Stress ist eines der giftigsten Dinge bei Hashimoto. Ich bin immer oder war immer sehr oft und vor allem schnell gestresst, von allen möglichen Dingen. Oftmals waren es nur banale Dinge. Ich denke, dass dieser stressige Lebensstil auch dazu führte, dass meine Schilddrüse sich bisher nicht wirklich regenerieren konnte, wie das bei anderen Menschen häufig der Fall ist. Nun möchte ich das aber ändern. Deshalb probiere ich im Rahmen meines Versuchs, ohne L-Thyroxin zu leben, weniger gestresst zu sein, doofe Dinge einfach schneller hinter mir zu lassen und mich nicht so sehr damit zu beschäftigen – einfach das Leben mehr nehmen wie es kommt. Ich höre auf damit, immer gestresst zu sein, weil ich das ein oder andere von mir gesteckte Ziel nicht erreicht habe oder weil es nicht so läuft wie man sich das immer vorgestellt hat. Ich sehe mein Leben ab jetzt einfach entspannter. So können auch meine Seele und mein Körper entspannter sein und ich denke, dass das in dieser Phase und generell beim Kampf gegen meine Autoimmunerkrankung sehr wichtig und richtig ist.

Bewegung

Natürlich ist auch Bewegung bei meinem Versuch sehr wichtig. Ehrlich gesagt musste ich in dieser Richtung aber fast gar nichts ändern, denn ich bewege mich und mache bereits viel Sport. Das einzige, was ich ändern könnte: Ich könnte versuchen ein wenig öfter draußen Sport zu machen, also mehr Bewegung an der frischen Luft zu haben. In der Hinsicht, werde ich mein Bestes geben.

Schlaf

Und dann gibt es eben noch einen Punkt, der von großer Bedeutung ist: der Schlaf. Bei einer solchen Erkrankung bzw. vor allem beim Kampf gegen Hashimoto ist ein guter und regelmäßiger Schlafrhythmus total wichtig. Es geht darum, guten sowie genug Schlaf zu bekommen. Der Körper und auch der Geist müssen sich anständig regenerieren können und das können sie eben nur im Schlaf. Die Regelmäßigkeit und der konstante Rhythmus spielen dabei eine sehr große Rolle. In diesem Punkt kann ich mich eindeutig noch deutlich verbessern. Ich gehe leider oftmals viel zu spät ins Bett, schlafe dann auch meist nicht genug und das Ganze hat bei mir keinen regelmäßigen Rhythmus. Ja, daran muss ich wirklich noch sehr arbeiten. Ich weiß eigentlich, dass es mir nicht guttut, wenn ich erst spät nachts ins Bett gehe und dass es nicht gut für mich ist, keinen richtigen Schlafrhythmus zu haben, ich spüre das auch. Dennoch habe ich es bisher leider noch nicht komplett geschafft, da eine Ordnung hinein zu bringen. Ich möchte und muss es aber schaffen und deshalb werde ich mir in diesem Punkt in Zukunft sehr viel Mühe geben.

L-Thyroxin ausschleichen

Jetzt aber zum wichtigsten Punkt: das Absetzen des L-Thyroxins. Meine Ärztin und ich haben uns dazu entschieden, die Hormontabletten Schritt für Schritt abzusetzen. Das L-Thyroxin also auszuschleichen. Das heißt, ich gehe immer in 25er Schritten runter. Als ich den Entschluss gefasst habe, ohne L-Thyroxin zu leben, war ich gerade bei einer Dosis von 100 Mikrogramm. Also ging es dann für mich bei Beginn des Versuchs auf 75 Mikrogramm runter. Meine Ärztin meinte allerdings, dass wir sowieso mit der Dosis auf 75 runtergegangen wären, auch, wenn ich diesen Versuch nicht gestartet hätte, da ich sowieso etwas zu hoch eingestellt war. Für die ersten 7 Wochen meines Versuchs sollte ich also L-Thyroxin 75 nehmen und dann mit der Dosis auf 50 runtergehen sowie einen neuen Termin zur Blutabnahme machen. Wir gucken nämlich ca. alle 8 Wochen, wie die Werte aussehen. So haben wir alles im Blick, können eventuell schon gleich sehen, ob der Versuch klappt oder nicht, ob mir die Verringerung der Dosis guttut oder nicht und auch direkt eingreifen, wenn es meinem Körper eben nicht guttut und das Ganze vielleicht nicht funktioniert. Der gesamte Versuch wird also von meiner Ärztin gut überwacht und ich mache hier nichts auf eigene Faust. Und genau das war mir auch absolut wichtig. Ich möchte nichts riskieren und nichts Gefährliches eingehen und deshalb geschieht der ganze Versuch unter Aufsicht meiner Ärztin, der ich vertraue. Zum kompletten Absetzen ohne ärztliche Hilfe rät meine Ärztin absolut nicht. Sie sagte ganz deutlich, dass es gut war, dass ich das L-Thyroxin nicht einfach komplett abgesetzt habe – dass es mehr noch fatal gewesen wäre.

 

 

So geht es mir nach 7 Wochen in meinem Versuch "Hashimoto leben ohne L-Thyroxin"

 

Woche 1-7: So geht es mir

Es ist nun Woche 7 meines Versuchs, ohne künstliche Schilddrüsenhormone zu leben, und ich fühle mich größtenteils sehr gut. Bisher habe ich keinerlei Wirkungen wegen des Herabsinkens der L-Thyroxin-Dosis bemerkt. Da ich wie gesagt sowieso etwas zu hoch eingestellt war und wir die Dosis sowieso verringert hätten, denke ich mal, dass es klar ist, noch nichts zu bemerken. Bisher geht es mir also mit dem L-Thyroxin 75 gut.

Mit dem Mutaflor hatte ich dagegen ehrlich gesagt etwas zu kämpfen. Ich nahm es ca. eine Woche und dann fingen die Nebenwirkungen an. Ich hatte einige Bauchkrämpfe oder eher Krämpfe im Darm und einige Verdauungsprobleme. Meine Ärztin meinte dann, ich solle eine kleine Pause einlegen und dann weitermachen und es nochmal probieren. Falls wieder starke Nebenwirkungen kommen, solle ich zu ihr kommen und dann ein anderes probiotisches Mittel testen. Die restlichen Wochen mit dem Mutaflor gingen dann aber einigermaßen gut rum. Ab und zu hatte ich zwar einige Krämpfe und mein Bauch war einige Male aufgebläht, aber ich hatte keine schlimmen Nebenwirkungen mehr. Jetzt ist die Einnahme von Mutaflor abgeschlossen und mein Darm hoffentlich mit guten Bakterien versorgt.

Da ich mich generell nicht mehr so stresse, was alles Mögliche im Leben angeht, bin ich natürlich auch viel entspannter und das tut mir und meiner Seele einfach so gut. Ich bin deutlich positiver als vor Versuchsbeginn, fühle mich irgendwie glücklicher und zufriedener. Alles eine Sache der Einstellung. Da ich diesen Schritt aber gehen musste, um meinen Versuch richtig anzugehen, nistete sich diese richtige Einstellung bei mir ein. Und ich bin froh darüber.

Insgesamt fühle ich mich nach 7 Wochen sehr gut, ich bin optimistisch, was den gesamten Versuch, ohne L-Thyroxin zu leben, angeht – auch, wenn ich viele negative Dinge zu lesen und hören bekomme – und bin einfach total gespannt wie es weitergeht. Ich glaube an die Kraft meines Körpers und gebe dazu einfach mein Bestes in allen Belangen des Versuchs. Zu diesem Zeitpunkt bin ich gespannt, was passiert, wenn nun nächste Woche die Dosis weiter verringert wird und wie meine Werte dann aussehen werden. Ich bin positiv eingestellt, dass alles gut laufen wird, werde aber nicht enttäuscht sein, wenn es nicht klappt und ich den Versuch direkt beenden muss, weil die Werte oder mein Körper etwas anderes sagen. Das eine möchte ich auch nochmal deutlich machen: Es kann sein, dass das Ganze nicht funktioniert und ich schon nach der ersten Blutabnahme innerhalb des Versuchs, alles beenden muss. Damit wäre der Versuch und somit die ganze Serie meines Versuchs, ohne L-Thyroxin zu leben, gescheitert. Das kann passieren und dann ist es eben so. Aber wie gesagt, bisher bin ich optimistisch und wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Wir bleiben also wahrscheinlich alle gespannt, wie es weitergehen wird. In jedem Fall werde ich euch dann wieder innerhalb meiner Reihe #Hashimoto hier auf Maikikii berichten.

Kommentare

Saso 22.08.2017 - 11:58

Hey meine Liebe, ein wirklich informativer Beitrag. Danke dir, dass du so viel darüber schreibst, da meine Mutter auch eine Schilddrüsenerkrankung hat. Ich weiß nicht genau, ob es auch Hashimoto ist oder etwas anderes. Das müsste ich nochmal genauer nachfragen. Ich finde es wichtig, dass sowas eben nicht verschwiegen wird, sondern wirklich angesprochen wird. Danke für die Mitteilung deiner Erfahrung mit der Umstellung! :) Liebe Grüße Saso

Antworten
Maikikii 07.09.2017 - 14:30

Liebe Saso, vielen lieben Dank für dein tolles Feedback und deine lieben Worte! Genau wegen solchen Menschen wie dir teile ich meine Erfahrungen sehr gerne. Ganz liebe Grüße & für dich und deine Mama Alles Gute! :)

Antworten
Norbert 01.09.2017 - 23:18

Ich nehme seit 6 Jahren L-Thyroxin und bin derzeit auf 100 eingestellt und würde auch gerne davon los kommen. Ich bin gespannt wie es bei dir weiter geht. Vielen Dank!

Antworten
Maikikii 07.09.2017 - 14:52

Hi Norbert, Das kann ich gut verstehen. Wir werden sehen wie es bei mir weitergeht, ich hoffe das Beste und werde natürlich weiter berichten :) Vielen Dank für dein positives Feedback! Liebe Grüße

Antworten
Fe 20.12.2017 - 22:44

Hallo, ich bin durch Zufall auf deinen Bericht gestoßen. Ich weiß nach jahrelangen extremen Beschwerden mit Hashimoto einfach nicht mehr weiter und die Ärzte können bzw wollen mir nicht helfen. Ich werde seit Jahren mit Prothyrid abgespeist und hab extremste Symptome. Kein Arzt hat mir jemals zugehört oder mich länger als drei Minuten untersucht. Ich bin launisch, dauermüde, phlegmatisch, habe Angstzustände - und diese typischen Benommenheitszustände, die man "brain fog" nennt, sind in letzter Zeit echt schlimm geworden. Ich mache regelmäßig Yoga und ernähre mich wegen meiner Zöliakie streng glutenfrei - das hilft mir schon sehr. Aber trotzdem - die Bewältigung des normalen Alltags ist bereits die größte Herausforderung überhaupt für mich. Ich bin dankbar für den neuen Input, den ich hier finden konnte! Ich werd nochmal versuchen mich zusammenzureißen, zum Arzt zu gehen und sagen, dass ich es ohne Medikament schaffen möchte. Mal schauen was er dazu sagt! Liebe Grüße an alle anderen Kämpfernaturen da draußen!

Antworten
Ya 27.02.2019 - 17:55

Hallo Maikiki, wie ist dein Experiment ohne LThyroxin Leben ausgegangen? LG

Antworten
Maikikii 06.09.2019 - 12:06

Hi Ya, Wenn du in der Suche hier auf dem Blog "Hashimoto" eingibst, kommst du zu allen weiteren Beiträgen zu dem Thema. In diesen wird deine Frage beantwortet 😉 Liebe Grüße!

Antworten
Alex 10.05.2019 - 06:12

Moin! Wie ist der Stand der Dinge heute?

Antworten
Maikikii 06.09.2019 - 11:58

Hi Alex, Vielen Dank für dein Interesse! Wenn du hier auf dem Blog in der Suche "Hashimoto" eingibst, kommen alle weiteren Blogbeiträge zu diesem Thema. In den Beiträgen habe ich geschrieben, wie es für mich weitergeht. Liebe Grüße :)

Antworten
Hot Port Life & Style 03.04.2020 - 23:59

Hi liebe Maike Ich finde Deine Berichte großartig. Auf der Suche nach alternativen Möglichkeiten zu Thyroxin bin ich auf Deinem Blog gelandet. Auch ich habe schon gefühlt mein halbes Leben mit diesem Scheiß zu kämpfen, weswegen ich gerne immer über Tellerrand hinausschauen möchte. In einem Deiner anderen Beiträge hatte ich bereits kommentiert, dass ich mich seit einiger Zeit an Jod versuche & ich Thyroxin eigentlich auch gern ausschleichen möchte. Was ich allerdings bei Dir etwas vermisse, sind die ganzen Mikronährstoffe. Du hattest zwar geschrieben, dass Du B12 nimmst, aber nur 1-2x pro Woche. Was ist mit Selen und Zink, Magnesium, Eisen, Vitamin D3 etc. pp ??? Gerade Selen ist bei Hashi extrem wichtig für die Umwandlung von FT4 in das aktive T3, aber auch um die Entzündungslast im Körper zu hemmen. Ich nehme Selen seit knapp zwei Jahren wieder dauerhaft. Als ich es eine Zeit lang nicht nahm, hatte ich jeden Tag eine Panikattacke - das war eine furchtbare Zeit. Desweiteren mache ich mir ab und an grüne Smoothies, um meinen Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen zu decken :) Aber Ja: Den Darm versuche ich nebenbei ebenfalls aufzubauen, der sollte bei Hashi definitiv nicht außer Acht gelassen werden. Es ist alles ziemlich heikel & nervtötend, aber was will man machen ne? Lieben Gruß Franny

Antworten
Maike 27.01.2021 - 18:57

Hallo Franny, Vielen lieben Dank für deinen ausführlichen und wertvollen Kommentar. Stimmt, in diesem Beitrag schreibe ich nicht, dass ich auch andere Nährstoffe wie zum Beispiel Selen zu mir nehme, da es ein Bericht über eine begrenzte Zeit und meine Entwicklung im Versuch ist. Ich schreibe aber hier darüber, schau mal: https://www.maikikii.de/gesundheit/nahrungsergaenzungsmittel-bei-hashimoto Ich finde nämlich Nahrungergänzungsmittel bei Hashimoto auch sehr wichtig und beschäftige mich mit diesem Thema auch schon lange. Selen und Zink nehme ich zum Beispiel bereits seit meiner Diagnose, also von Anfang an. Vielen lieben Dank und liebe Grüße, Maike :)

Antworten
Sofia 17.09.2020 - 08:02

Hallo :) interessantes Experiment. Wie ist es weiter gegangen?

Antworten
Maike 27.01.2021 - 23:13

Hallo Sofia, einfach mal auf meinem Blog nachschauen. Hier gibt es weitere Berichte zu meinem Versuch. Liebe Grüße, Maike :)

Antworten
Richard 11.05.2021 - 12:51

Ich nehme seit ca. 6 Jahren die Tabletten und habe mich damit nicht gut aber noch so gerade o.k. gefühlt . Das heisst ich hatte immer noch Motivations- und Energie- und Antriebsschwächen im Alltag. Nun erfuhr ich durch ein Buch "Heile deine Schilddrüse" das diese Tabletten nur die messbaren TSH Werte manipulieren aber sonst auch nicht viel mehr. Darum beschloss ich sie abzusetzen. Da ich bereits auf 25 mg war, war für mich der nächste Schritt einfach damit aufzuhören. Seit gestern nehme ich sie nicht ein und hatte gestern nebst starken kramptartigen Schmerzen im Magen- und Darmbereich auch mittelstarke Schmerzen im Brust- und Herzbereich. Dazu fühlte ich ich mich recht schwach und schummrig im Kopf. Ich hatte großen Durst und immer wieder einen trockenen Hals so, dass ich ca. 3 Liter oder mehr Wasser getrunken habe. Doch ich ging trotze allem gegen abend Joggen um zu sehen wie weit sich das noch auswirken würde. Beim Joggen hatte ich die ersten 20-25 Minuten krampf ähnliche gefühle im Brust- und weiterhin im Magen- und Darmbereich . Doch ab 30 minuten legte sich das bis auf absolutes minimum herab und ich lief ca. 90 minuten ohne Probleme. In der Nacht konnte ich einiger Maßen schlafen hatte aber stark geschwitzt obwohl die Temparaturen wirklich niedrig waren ( ca. 16 Grad ). Heute ist der zweite tag und ich habe erneut Krampfartige Gefühle im Unterbauch. Im Brustbereich sind diese Gefühle minimal und sonst fühle ich mich etwas besser als gestern und mir ist weniger schummrig. Ich bin sehr gespannt wann und ob sich die Nebenwirkungen komplett wieder legen. Wer hat ähnliche Nebenwirkungen beim absetzen gespürt ?

Antworten
Lani 06.06.2022 - 03:15

Hallo, ich wollte mal dich (und andere in dieser Kommentarspalte) fragen wie bei euch Hashimoto festgestellt wurde. Ich war damals ~10, wir waren bei der Blutabnahme und die Ergebnisse waren negativ. Plötzlich kam meine Mutter dann aber damit um die Ecke, dass sie weitere Tests gemacht hätten und ich hätte eine versteckte Unterfunktion (Hashimoto). Bei dem Alter kann man sich sicher vorstellen, dass man nach Jahren dann doch mal skeptisch wird, vorallem wenn man allgemein viel mit Ärzten zu tun hat und weiß, dass 90% derer Diagnosen geraten werden. Ich würde jetzt nicht den Aluhut aufsetzen wenn es nicht allgemein schon seltsame Momente mit der Erkrankung gab. So wurde mir damals versichert, dass man zum Feststellen "die Schilddrüse reizen" muss, und ich bekam vor jeder Blutabnahme ein sehr unangenehmes Nasenspray, das ich einwirken lassen musste, rund eine Stunde später wurde dann Blut abgenommen: "Jup, immer noch Hashimoto, hier sind deine Tabletten." Nach rund 6-7 Jahren war ich wieder zur Blutabnahme da und plötzlich kam kein Nasenspray mehr. "Oh das brauchen wir nicht mehr." Aha. Ich würde halt wirklich gerne mal wissen ob ich überhaupt wirklich krank bin oder ob mich die Tabletten eher kränker gemacht haben, da ich viele der Symptome von unbehandelten Patienten aufweise, obwohl ich doch so perfekt eingestellt bin. Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht, und wie wurde damals bei euch Hashimoto festgestellt?

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